Porträt

laut.de-Biographie

Highly Suspect

Im Jahr 2009 verdienen sich die Jungs von Highly Suspect mit Cover-Konzerten und nachgespielten Songs von Sublime, Jimi Hendrix und Pink Floyd ein paar extra Dollars. An eine Weltkarriere ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu denken. Die beiden Zwillingsbrüder Rich und Ryan Meyer sowie ihr High School-Kumpel Johnny Stevens wollen einfach nur ihren Spaß haben: "Wir haben zu Beginn noch im Haus meines Cousins geprobt. Das lief alles ganz locker. Irgendwann haben wir dann unsere ersten Cover-Konzerte gespielt. Und den Leuten hat's gefallen. Das war der Startpunkt", erinnert sich Bassist Rich Meyer.

Highly Suspect - The Boy Who Died Wolf Aktuelles Album
Highly Suspect The Boy Who Died Wolf
Der hellste Stern am Alternative-Himmel.

Nach den ersten Monaten als reine Cover-Band wagt das Kollektiv im Sommer 2009 den nächsten Schritt: Das Schreiben von eigenen Songs. Diese landen sogleich auf der ersten EP des Trios, die am 15. Juli 2009 veröffentlicht wird ("First Offense"). Fortan greift ein Rädchen ins nächste. Der anfänglich noch undefinierbare Mix aus laut und leise weicht einer strukturierten Symbiose aus Alternative, Grunge und Rock.

Vier Jahre, zahlreiche Shows und zwei Eps ("The Gang Lion", "The Worst Humans") später klopfen die ersten Top-Produzenten an. Ihre Namen: Joel Hamilton (Elvis Costello, Tom Waits, Iggy Pop) und Joseph Duplantier (Gojira). Gemeinsam stampfen sie die vierte EP aus dem Boden ("Black Ocean"), die der Band nun auch international einige Türen öffnet: "'Black Ocean' war ein wichtiges Kapitel für uns. Danach ging es nur noch bergauf", verrät Sänger Johnny Stevens.

"Bergauf" ist noch untertrieben, denn nur 24 Monate nach der Veröffentlichung von "Black Ocean" gehen Highly Suspect gemeinsam mit Bands und Künstlern wie Deftones, Chevelle, Halestorm, Catfish And The Bottlemen und Scott Weiland auf Tour. Auch ihr Debütalbum "Mister Asylum" schlägt im Sommer 2015 überall hohe Wellen. Der vorläufige Höhepunkt: die 58. Grammy-Verleihung im Frühjahr 2016. Hier werden die drei Jungs aus Massachusetts gleich in zwei Kategorien nominiert ("Best Rock Album", "Best Rock Song").

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Keine neun Monate später legen Rich, Ryan und John mit ihrem zweiten Studioalbum "The Boy Who Died Wolf" nach. Abermals steht die halbe Rock-Welt applaudierend Spalier. Es folgen gar zwei weitere Grammy-Nominierungen für das Jahr 2017. Warum die Band so steil geht? Frontmann Johnny muss nicht lange überlegen: "Wir sind einfach eine ehrliche Band, die gerne feiert, aber auch unheimlich hart arbeitet. Wir genießen den Erfolg, aber wir wissen auch, wo wir herkommen. Ich denke, dass uns die Energie unserer Musik und die Transparenz innerhalb der Texte überall auf der Welt viele Türen öffnen. Das ist der Schlüssel."

Alben

Termine

Di 13.02.2018 Hamburg (Knust)
Fr 16.02.2018 Berlin (Columbia Theater)
Di 20.02.2018 München (Strom)
Sa 24.02.2018 Köln (Kantine)
So 25.02.2018 Frankfurt (Zoom)

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