Porträt

laut.de-Biographie

Dying Fetus

Auf dem Höhepunkt der Death Metal-Welle beschließen John Gallagher (Gitarre/Vocals), Vince Matthews (Vocals), Jason Leatherton (Bass/Vocals), Rob Belton (Drums) und Brian Latta (Gitarre) 1991, eine Band zu gründen, ihre Einflüsse aus Grindcore, Hardcore und eben Death Metal zu vermischen und mit einem im konservativen Amerika extrem anrüchigen Namen zu garnieren.

Vorchecking: Menowin, David Guetta, Modeselektor Aktuelle News
Vorchecking Menowin, David Guetta, Modeselektor
Außerdem ab Freitag im Plattenladen: Blackmore's Night, Arkells, Paloma Faith, Flo Rida etc.

Ursprünglich noch als Dead Fetus unterwegs, folgen nach der Umbenennung in Dying Fetus schnell die ersten Veröffentlichungen. Die beiden Demos, die 1993 und '94 erscheinen, bringen sie ein Jahr später in Eigenregie als ihre erste CD heraus. Um sich im Underground schon mal einen Namen zu machen, setzten Dying Fetus auf Live-Shows.

Auf der CMJ Music Convention im Lincoln Center New York treten die fünf als Genrevertreter des Death Metal auf und machen den meisten Anwesenden ganz schnell klar, dass sie mit dieser Musikrichting wohl eher wenig anfangen können.

Ihr zweites Album "Purification Through Violence" kommt in den Staaten über das kleine Label Pulverizer Records und in Europa über Die Hard Music auf den Markt. Trotz des provokanten Albumtitels handeln die Texte der Band nicht von sinnlosen Metzeleien, sondern sind eher vom Hardcore beeinflusst und entsprechend politisch motiviert. Nicht nur die Musik gerät relativ komplex, sondern auch ihre Texte regen zum Mitdenken an.

Die anschließende Tour durch Nordamerika bestreiten Dying Fetus mit Kataklysm und Monstrosity während der Sommermonate. Nach der Tournee packt Belton seine Koffer. Kevin Talley (Ex-Deity) nimmt auf dem Drumhocker Platz.

Dying Fetus - Reign Supreme
Dying Fetus Reign Supreme
Zum Gaffen, zum Grooven und voll auf die Fresse.
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Der Durchbruch gelingt mit "Killing On Adrenaline". Dying Fetus avancieren zu gefragten Interviewpartnern und tauchen in mehreren Hundert Magazinen auf. Für den europäischen Vertrieb ist fortan das deutsche Morbid Records Label zuständig, in den USA kümmert sich die Band mit dem eigenen Blunt Force Records Label selbst um ihre Belange.

Auch eine Tour durch Europa und Nordamerika folgt, die insgesamt über 50 Dates beinhaltet und durchwegs erfolgreich verläuft. Im Dezember 1998 steigt Gitarrist Brian aus. Der ehemalige Roadie Sparky Vyles, der auch schon bei M.O.D. gespielt hat, übernimmt die Gitarre.

1999 veröffentlichen sie "Infatuation With Malevolance" erneut auf ihrem eigenen Label und packen ein paar Bonustracks dazu. Auf dem 2000er Werk "Destroy The Opposition" und der vorangehenden EP "Grotesque Implaelment" scheinen Dying Fetus ihren Sound dann gefunden zu haben, denn die Zutaten von "Killing On Adrenaline" werden eigentlich nur verfeinert und verbessert, aber nicht mehr großartig verändert.

Nach einigen anstrengenden Shows und Touren kriselt es innerhalb der Band mächtig. Jason, Sparky und Kevin packen allesamt ihre Sachen und machen einen gepflegten Abgang, um Misery Index zu gründen.

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Die beiden verbliebenen Mitglieder suchen sich mit Basser Sean Beasley (Ex-Garden Of Shadows), Gitarrist Bruce Grieg und Drummer Erik Sayenga neue Mitstreiter und gehen mit diesen mit Sodom auf Japan-Tour. Danach wird Europa noch mal zusammen mit Monstrosity und Woitzer beackert.

Das Line-Up bleibt trotz starker Alben wie "Stop At Nothing" (2003) oder "War Of Attrition" (2007) unbeständig. Zunächst schrumpft die Band auf ein Quartett, doch schließlich erinnert sich John wohl an das Motto 'reduce to the max' und zusammen mit Drummer Trey Williams machen John und Sean nun als Trio weiter.

"Descend Into Depravity" kommt Ende September 2009 auf den Markt und zeigt die Band nicht weniger aggressive und mit gleichbleibender Durchschlagskraft. Endlich ist das Line-Up mal wieder eine ganze Zeit lang konstant und so erscheint 2011 zunächst die EP "History Repeats ..." und 2012 das nächste Langeisen "Reign Supreme".

News

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Termine

So 09.11.2014 Essen (Turock)
Mo 10.11.2014 Frankfurt (Elfer Music Club)
Di 11.11.2014 Dessau (Beatclub)
Do 13.11.2014 Ludwigsburg (Rockfabrik)
Fr 14.11.2014 Berlin (Lido)

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