Porträt

laut.de-Biographie

Delirious

Um Newcomer handelt es sich bei Delirious aus Hamm in Nordrhein-Westfalen schon lange nicht mehr. Viel mehr besteht die Formation um Sänger Markus 'Betty' Bednarek schon seit 1990. Im Sommer jenes Jahres formiert man sich, um den alten Helden der Bay Area wie Testament, Forbidden, Exodus oder Heathen nachzueifern, gleichzeitig aber einen Schuss Melodie à la Gamma Ray oder Blind Guardian mit einzubringen.

Sowas macht man natürlich nicht als Sänger allein, sondern braucht noch ein paar Klampfen und nen guten Drummer. All das findet sich in den beiden Gitarristen Alex Cwiertnia und Andreas Supplie, sowie Basser Sascha Rachuba und Drummer Markus Keller. In dieser Besetzung nehmen sie '92 ihr erstes Demo "Painful Sorrow" auf und zwei Jahre später den zweiten Streich namens "Thoughtlessness". In dieser Zeit machen sie sich im Underground einen recht guten Namen und bald zeigen sich die ersten Labels an der Band interessiert.

Das Berliner Label B.Mind Records erhält schließlich den Zuschlag und Ende '97 erscheint "Thoughtlessness" in überarbeiteter Version in EP-Form. Schon im Sommer des folgenden Jahres verkrümeln sich die Jungs wieder ins Studio, um dort mit dem ehemaligen Mind Odyssey- und heutigen Rage-Gitarristen Victor Smolski als Produzenten an ihrem Debüt "Time In Progress" zu arbeiten. Dieser Silberling kommt nicht nur bei Fans und Presse recht gut an, er ermöglicht ihnen auch eine Europatour mit ihren Helden von Testament.

Des weiteren stehen sie immer wieder mit etablierten Bands der Marke Overkill oder Brainstorm auf der Bühne und basteln sich ganz nebenbei auch ein eigenes Studio zusammen. In diesem verschanzen sie sich ab Mai 2001, um "Designed By Violence" einzutüten. Mit deutlich besserer Produktion fahren sie auch schon ihre ersten Headlinershows, treten aber genauso oft auch im Vorprogramm von Acts wie Death Angel, Ektomorf, Skyclad oder Finntroll auf.

2003 steigt Basser Sascha aus, so dass vorübergehend Duke Basser Stefan Heeke die vier Saiten zupft. Letztendlich finden sie in Person von Christian 'Spletty' Splettstößer einen dauerhaften Ersatz. Was er drauf hat, zeigt er auch gleich mal auf dem Rock Hard Festival 2004 und auf der anschließenden Tour durch Osteuropa mit Desaster. 2005 will Delirious anständig feiern, immerhin steht das 15-jährige Bandjubiläum an, und deshalb laden sie Justice, Abandoned, Perzonal War und einige andere Bands ein, um mit ihnen auf dem selbstorganisierten Ragers Elite-Festival zu spielen.

Im September setzen sie ihren Otto unter einen Deal mit Armageddon Records und dort erscheint Mitte Februar 2006 "Made For The Violent Age". Wie nicht anders zu erwarten, gibt es auch hier ein sehr variables, nichtsdestotrotz heftiges Thrash-Brett mit deutlichem Bay Area-Einschlag. Über das Cover sollte man allerdings geflissentlich hinwegsehen.

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