Porträt

laut.de-Biographie

Daath

Während ihrer Highschool-Zeit schließen sich Gitarrist Eyal Levi, Keyboarder Mike Kameron und Shouter Sean Farber in Atlanta zu ihrer ersten Band zusammen. Nach der Schule nehmen die Freunde ein Studium am renommierten Berklee College of Music in Boston auf und kommen dort in Kontakt mit Basser Kris Dale, Drummer Eric Sanders und Gitarrist Emil Werstler.

Daath - Daath
Daath Daath
Brutalität und Experimentierfreude fernab von Core-Gedöns.
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Die Ausbildung bringt dem Trio aus Atlanta in Georgia unterschiedliche musikalische Einflüsse näher - was sich auf ihren Stil auswirkt. Mit den Wurzeln im Death Metal, fließen neben Black- und Thrash Metal auch elektronische Elemente mit ein.

Doch nicht nur ein musikalisches Konzept bildet 2003 das Fundament für Daath. Vielmehr betonen sie den spirituellen Kontext, in dem sie sich bewegen. Das Sextett sieht sich in kabbalistischer Tradition beheimatet. Ziel sei es, den Baum des Lebens zu erforschen und über das Wissen des Durchschnittbürgers hinaus zu höherer Erkenntnis zu gelangen. Nicht umsonst stammt der Bandname aus dem Hebräischen und bedeutet "Wissen".

Das erste Album "Futility" erscheint 2004 noch in Eigenregie. Kaum ist die Scheibe auf dem Markt, sind Eric und Kris schon wieder Geschichte. Den Tieftöner übernimmt Jeremy Creamer, der Platz hinter den Drums wechselt die nächsten Jahre erst noch ein paar Mal. Dennoch landen Daath einen Deal bei Roadrunner Records und sind schon bald mit Cattle Decapitation und Goatwhore auf Tour.

An den Drums zockt mittlerweile Kevin Talley (Ex-Dying Fetus, Misery Index, Chimaira), der auch noch bei Cattle Decapitation an den Fellen sitzt. Für das Roadrunner-Debüt "The Hinderers" nehmen Daath schließlich 13 Songs auf, wobei jede Nummer repräsentativ für einen Punkt am Baum des Lebens steht.

Die ersten Abstecher nach Europa folgen, ehe Daath den Sommer 2007 auf der Ozzfest-Tour durch die USA verbringen. Für Shouter Sean sind es die letzten Auftritte mit der Band, da er Daath im Oktober verlässt. Seinen Platz nimmt Sean Zatorsky ein, der auf "The Concealers" seinen Einstand feiert. Als die Scheibe im April 2009 erscheint, sind die Amis bereits mit Cynic und DragonForce unterwegs.

Obwohl die Band ausgiebig auf Tour ist und die beiden Gitarristen Levi und Werstler zusammen noch ein Instrumentalalbum aufnehmen, dauert es gerade mal 18 Monate, ehe mit dem selbstbetitelten "Daath" bereits der noch experimentellere Nachfolger in den Regalen liegt.

Alben

Daath - Daath: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 Daath

Kritik von Michael Edele

Brutalität und Experimentierfreude fernab von Core-Gedöns. (0 Kommentare)

Videos

Festival Mass Soulform
Subterfuge
  • Daath@MySpace

    Plant my tree, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/daath

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