Porträt

laut.de-Biographie

Bryson Tiller

Karrieren beginnen in den 2010ern vorwiegend in den sozialen Medien. Wenn nicht YouTube, dann verhilft Soundcloud dem ambitionierten Künstler zum Durchbruch. R&B-Sänger Bryson Djuan Tiller wagt im Oktober 2014 den Sprung aus dem Schlafzimmer auf die Musikstreaming-Plattform. Binnen kürzester Zeit verbucht der Mann aus Louisville in Kentucky achtstellige Klickzahlen.

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Weil jeder A&R jederzeit nach der nächsten großen R&B-Sensation nach Drake sucht, regnet es kurz darauf auch jede Menge Aufmerksamkeit. Neben Timbaland unter anderem von Superstar Drake selbst, dem der Newcomer verdammt ähnlich klingt.

Wie OG Maco oder Post Malone zuvor, genügt dem Jahrgang 1993 ein einzelner Track zum Durchbruch. "Ich mache einfach Trap und Hip Hop-beeinflussten R&B", kommentiert er seinen Sound recht lakonisch und nennt das Ganze schlicht Trap Soul.

Lange vor seinem Karrieresprung verliebt sich der 15-jährige Tiller in Omarions Musik. Im Studio eines Freundes übt er sich in Aufnahmetechniken. Später lädt der Teilzeitrapper das Instrumental für den Hit "Don't" aus dem Netz herunter. "Ich hatte damals noch gar keine eigenen Beats", erklärt Tiller. "Das war der letzte Beat, den ich jemals runterladen musste."

Drake nimmt den Sänger unter seine Fittiche, postet auf Instagram gemeinsame Fotos und sorgt als Twitter-Follower für zusätzliche Aufmerksamkeit. Apple featuret ihn früh auf der R&B-iTunes-Seite. Darüber erhält Tiller wiederum einen Werbevertrag mit Dr. Dres Beats-Kopfhörern. Im April 2015 unterzeichnet er jedoch nicht bei Drakes OVO Sound, sondern wählt mit RCA/Sony den Majorlabelweg.

In Übersee erscheint das Debütalbum "Trapsoul" im Herbst jenes Jahres und verpasst die Top Ten der Billboardcharts nur knapp. Hierzulande muss man sich bis zum darauffolgenden Februar gedulden.

Neben Omarion nennt Bryson Tiller R. Kelly, The-Dream, Lil Wayne, Drake und Chris Brown als Vorbilder.

Alben

Termine

Do 02.11.2017 Berlin (Columbiahalle)
Fr 03.11.2017 Oberhausen (Turbinenhalle)
So 05.11.2017 Offenbach (Stadthalle)
Di 07.11.2017 Stuttgart (Porsche Arena)
Mi 08.11.2017 München (Zenith)

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