Porträt

laut.de-Biographie

Bombay Bicycle Club

2010 ist ein gutes Jahr für das in London ansässige Quartett, das den Namen einer einer indischen Restaurant-Kette trägt. Schließlich werden die Youngster bei den NME Awards als "Best New Band" ausgezeichnet und lassen Künstler wie The XX, La Roux oder Mumford hinter sich.

Die Anerkennung seitens Fans und Presse gründet auf dem 2009 erschienenem Longplayer-Debüt "I Had The Blues But I Shook Them Loose", das mit melodischem Indierock aufwartet, der Post-Punk mit Wave-Anleihen und verzwickten Rhythmen paart. Stilistisch pendeln die Jungs mit ihrem Sound lose zwischen Bands wie Orange Juice, Bloc Party und Vampire Weekend, ohne sich in eindeutigen Referenzen zu verlieren.

Die Bandgründung geht ins Jahr 2005 zurück, als die 15-jährigen Jack Steadman (Geang, Gitarre, Xylophon), Jamie MacColl (Gesang Gitarre) und Suren de Saram (Schlagzeug) als Schulband zueinander finden und zuerst unter dem Namen The Canals firmieren. Nachdem sie mit Ed Nash den geeigneten Schlagzeuger und Keyboarder finden, entscheidet sich die Kombo, künftig als Bombay Bicycle Club zu musizieren.

Es folgt der Gewinn des Virgin Mobile's Road To V-Band Contests, der dem Vierer einen Auftritt beim renommierten V Festival ermöglicht und den Hype in Großbritannien um die Newcomer in Gang setzt. Die Jungs überstürzen nichts, ignorieren vorerst Label-Anfragen und veröffentlichen ihre Debüt-EP "The Boy I Used To Be" (2007) auf dem eigenen Label Mmm…Records. Nach anschließenden Auftritten bei den Festivals Leeds und Reading bringen sie im gleichen Jahr ihre zweite EP "How We Are" auf den Markt, die sie auf einer ersten Headliner-Tour durch England promoten.

Wie bereits für die EPs, zeichnet Jim Abiss (Arctic Monkeys, Editors, Adele) auch für die Produktion des erfolgreichen Debüt-Albums verantwortlich, das schließlich auf dem Label Island Records erscheint.

Dass der Bombay Bicycle Club für musikalische Überraschungen gut ist, beweisen nicht zuletzt die Akustiknummern, mit denen das Ensemble seit 2008 die B-Seiten ihrer Singles bestückt oder deren Coverversion von John Martyns "Fairytale Lullaby" für eine von Island Records zusammen gestellte Compilation. Die stilistische Vielseitigkeit des BBC gipfelt schließlich in dem von Neill MacColl produzierten Werk "Flaws" (2010), einem akustischen Album, das tief in den Folk der 70er-Jahre eintaucht.

Mit zwei Alben im Rücken, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch Fans und Kritiker überzeugen, haben diese kreativen Londoner Jungs alle Optionen.

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Alben

Bombay Bicycle Club - Flaws: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 Flaws

Kritik von Martin Leute

Indierock war letztes Jahr, heute zelebriert das Quartett den Folk. (0 Kommentare)

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