Porträt

laut.de-Biographie

Bedroom Walls

2002 formieren sich Adam Goldman, Melissa Thorne und Julian Gross (seit 2003 Mitglied bei den Liars) an der West Coast in Kalifornien zur Band Bedroom Walls. Die meisten Ideen hat Goldmann bereits in seiner Heimat Los Angeles aufgeschrieben, umgesetzt werden sie gemeinsam. Ihren Sound ernennen sie selbst zum "Romanticore", was die narkotisierenden Melodien nicht treffender beschreiben könnte.

Die Mischung aus abgedrehtem, schwarzem Humor und harmonischen Strukturen begeistert. Der amerikanische Rolling Stone und The Village Voice bekommen sich vor lauter Hingabe gar nicht mehr ein und überschütten Bedroom Walls mit positiven Worten. "Sie klingen wie eine süße, kleine Schwester auf Drogen, scheinbar unbekümmert und ein klein wenig durchgeknallt."

Als dann auch noch der legendäre Radio DJ Nic Harcourt die Band in seine KCRW Kult-Show, ist der Famedurchbruch fast eingetütet. Auf dem South-By-Southwest Festival 2007 werden sie von der Plattenindustrie noch genauer ins Visier genommen.

Für die zweite Platte "All Good Dreamers Pass This Way" bleibt nur noch der kreative Kern Goldman/Thorne im tapezierten Schlafzimmer übrig. Als Produzenten gewinnt man Rafter Roberts, der schon für Fiery Furnaces, Black Heart Procession und Sufjan Stevens gearbeitet hat. Abgemischt wird das Klangereignis von Joe Chiccarelli (U2, The Shins, Beck, Rufus Wainwright).

Inspiration findet das Duo in alten Mixtapes mit Bryan Adams und Led Zeppelin, R.E.M. und Pink Floyd. Aber auch Minimalmusik aus der Feder eines Steve Reich beeinflusst den Bedroom Walls-Sound.

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