Porträt

laut.de-Biographie

American Heartbreak

Obwohl das Debüt "Postcard From Hell" in Deutschland erst 2004 released wird, liegen die Ursprünge dieser Glamrock-Band schon lange zurück. 1976 gründet sich American Heartbreak aus Billy Rowe und Eric Lannon. Damals covern sie als Teenager Songs ihrer Idole, unter Mamis und Papis Aufsicht, in ihren Garagen. Allerdings verlieren sich die Junior High Kids während der Highschoolzeit aus den Augen.

Rowe gründet daraufhin die relativ erfolgreiche Glam-Band Jetboy, die in Kalifornien Mitte der Achtziger Schlagzeilen als Vorband der Guns N' Roses und Poison macht. Unverständlicherweise löst sich die junge Band auch wieder auf, und Billy muss von Neuem beginnen, geeignete Musiker für eine passende Combo zu finden. Es liegt nahe, den früheren Band-Kumpel Eric zu Hilfe zu holen.

Den beiden schließen sich Michael Butler, der vorher bei Exodus und Stevie Stiletto mitspielt, Lance Boone aus Boston und Adam X an. Alle verehren sie die Manic Street Preachers und die 70's Punk-Band The New York Dolls. Selbst als der musizierende "Rock'n'Roll-Kochtopf" bezeichnet, neigen sie dazu, ihre Songs etwas "angepisst und negativ rüberzubringen". Sie wollen "das Feuer am Brennen halten". Allerdings lassen American Heartbreak Politisches bewusst außen vor, man will die Welt nicht mit Lyrics bekehren.

Boone und Co. spielen gerne mit Tempo-Wechseln und anderen vielfältigen Elementen. Das Low-Budget-Album "Postcard From Hell" presst ein Label aus Texas schon Jahre vor dem eigentlichen Release auf einen Silberling. Doch die Kalifornier nehmen es auf die eigene Kappe, die CD anständig produziert noch einmal in die Läden zu bringen. Dazu reisen sie nach Seattle und nehmen im Januar 1999 das Debüt mit zum Teil neuen Tracks erneut auf. Als diese Demo bei Coldfront Records ankommt, ist das Label von der Band völlig begeistert und will sofort mit den Männern ins Geschäft kommen.

Daraufhin stellt sich auch ein mäßiger Erfolg ein, und American Heartbreak spielt zusammen mit The Donnas, Queens Of The Stone Age, Backyard Babies und Warrant, um nur einige zu nennen. Außerdem erscheinen sie zusammen mit den Libertines auf der Split-CD "You Can'T Kill Rock n'Roll". 2003 nehmen sie Songs für "You Will Not Be Getting Paid" auf, die in Deutschland 2004 mit ihrem Debüt in einem Doppel-CD-Set auf den Markt kommt.

Noch können die Oldschool-Rocker jedoch nicht vom Verkauf ihrer Platten leben und müssen tagsüber ganz gewöhnlichen Jobs nachgehen. Mike ist ein kleiner Ladenbesitzer, Lance der Manager eines Restaurants. Im Januar 2007 erscheint "American Heartbreak", mit dem die Band diesen Zustand entgültig ändern will.

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