Porträt

laut.de-Biographie

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Die Schwestern Colette und Hannah Thurlow erblicken in Bristol Mitte der 80er Jahre das Licht der Welt. Als sich Hannah das Gitarrenspielen beibringt sind beide noch Teenager und wohnen bei ihren Eltern. Die jüngere gibt ihr Wissen sofort ihrer zwei Jahre älteren Schwester weiter. In der Rückschau sehen sich beiden damals selbst als Musiknerds, wobei Patti Smith und Joan Jett als ihre Heldinnen fungieren. Folgerichtig gibt Colette in ihren frühen Zwanzigern das Fanzine "Taxidermy" mit dem groben Themengebiet "Frauen und Musik" heraus.

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Feminines Postpunk-Shoegazing mit einigen Hymnen.

Sie sucht das Abenteuer in der Ferne und reißt aus nach Paris, wo sie sich einige Monate als Kellnerin durchschlägt. Dort lässt sie sich treiben, beginnt Songs zu schreiben und firmiert bei ihrer Rückkehr auf die Insel um 2007 mit ihrer Schwester als Vulgarians, einer trashigen Punk-Truppe. Riot Grrrl ist die Marschrichtung, allerdings ohne größeres Aufsehen oder etwaigen Erfolg.

Ende 2010 fallen ihre frühen Demos in der Blogosphäre auf und diverse Indieacts wie Melissa auf der Maur, Warpaint oder die Maccabees laden sie ein, mit ihnen auf Tour zu gehen. Um die Livegigs stemmen zu können, erweitert sich das Duo um die Rhythmus-Sektion bestehend aus Alex Robins und Joel Porter. Und erstmals fällt der Name 2:54, die Lieblingsstelle der Mädels in "A History Of Bad Men", einem Song der Melvins.

Auf dem Indie-Label House Anxiety launchen die Damen ihre erste Single "On A Wire" und erregen so bei der Presse in Gestalt von Pitchfork, SPIN und dem NME Aufmerksamkeit. Sie ernten dort Vergleiche mit Bands wie Garbage oder PJ Harvey. Das legendäre Label Fiction Records (The Cure) winkt mit Vertragsunterlagen und man veröffentlicht hier kurz darauf eine düstere Postpunk-Hommage mit der EP "Scarlet".

Dies ist der Wendepunkt in der Bandgeschichte: der Marke "Fiction" verpflichtet und als Kinder der 80er Jahre besinnt man sich auf die Werte des New Wave und Indiepop. Man kleidet sich in schwarze Lederjacken und Doc Martens und tunet seine Gitarren im Stil von The Cure und die Bässe wie Joy Division. Der renommierte Produzent Rob Ellis (PJ Harvey) nimmt die Schwestern ab sofort unter seine Fittiche und mixt zusammen mit Alan Moulder (Nine Inch Nails, Smashing Pumpkins) an ihrem ersten selbstbetitelten Album, das im Juni 2012 erscheint.

Alben

2:54 - 2:54: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2012 2:54

Kritik von Martin Mengele

Feminines Postpunk-Shoegazing mit einigen Hymnen. (0 Kommentare)

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