Kakao M macht die Schotten dicht, ein Idol Post mit Nazi-Puppen sowie Kurz-Reviews zu IU, Shinee, Sunmi, NCT, Aespa und anderen.

Tübingen (ynk) - Oh guck mal, eine neue Rubrik: Koreanische Musikthemen werden auch im Westen langsam prominenter. Also versuchen wir in einem kleinen, abgesteckten Quadrat, einmal im Monat dezidiert alles zusammenfassen, was musikalisch aus Südkorea importiert wird. Hier findet ihr Handvoll kurzer Reviews zu den Comebacks des Monats und einen Überblick über die wichtigeren Headlines.

Heute sprechen wir über Label-Konflikte zwischen Spotify und Kakao M, einen bayerischen Radiohost, der die schlechteste Woche seines Lebens hatte, ein mit Nazi-Puppen schmusendes Idol und ein Dating-Gerücht, das es bis in die hiesigen Medien geschafft hat. Klingt nach Spaß? Dann hier entlang:

Der Februar in K-Pop

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4 Kommentare mit 31 Antworten, davon 2 auf Unterseiten

  • Vor einem Monat

    Ich möchte an diese Stelle schon einmal vorsorglich alle drei tatsächlichen von den 1000 neuen User-/Leser*innen, die sich laut.de von dieser Kolumne sicher verspricht, hier herzlich willkommen heißen. Lasst euch doch mal im Chat blicken.

  • Vor einem Monat

    Kleiner Tippfehler, Yannik: Du hast oben bei "Südkoreanische Musikthemen werden..." statt "für mich täglich relevanter" "im Westen langsam prominenter" geschrieben. Nicht schlimm. In meiner glücklicherweise kurzen, peinlichen Animephase konnte ich auch noch nicht so gut schreiben.

    • Vor einem Monat

      Bin mir nicht so sicher, was du mit dem Gestiere hier bezwecken möchtest. Gefallen muss es einem nicht, aber es ist ja in keinster Weise gelogen.

    • Vor einem Monat

      Gestiere? Ich bin ein harmloser, freundlicher Schelm.

      Kenne aber in der Kerngemeinschaft von laut.de niemanden, der auch nur ein freundliches Wort über J- oder K-Pop verloren hätte. Ich spiele also darauf an, daß die Rubrik vor allem für Yannik, nicht für die Leser ist ;)

    • Vor einem Monat

      K-Pop ist doch ziemlich erfolgreich bei Kindern und pre-teens in D. Die bringen hochwertige Klicks, die laut gut gebrauchen kann. Bin mir ziemlich sicher, dass die Reviews zu K-Pop gute analytics haben, besser als bei den meisten von den muppets hier gefeierten Alben, sonst würde Konstanz Yannik für das hier gar nicht erst bezahlen.

    • Vor einem Monat

      Stimmt. Bringt uns Muppets doch auch Spaß.

    • Vor einem Monat

      Also, ich fand in meiner Anime-Phase vor knapp 20 Jahren, J-Pop schon cool. Na gut, manches WAR tatsächlich ziemlich cool, vieles wollte ich cool finden, hat nicht immer geklappt, wenn's einfach zu überdreht oder zu eurodancig war...und viele von den J-Rock-CDs von damals habe ich wohl nicht ein einziges Mal gehört.

      Habe mir damals einige Compilations gebrannt, die höre ich immer noch gerne, aber damit isses auch gut.

    • Vor einem Monat

      Ja. Es ist eigentlich immer eine kurze Phase. Geschmacklosigkeit gehört halt zum Aufwachsen. Hab teilweise wirklich Grausames gehört in den frühen Teens. Deswegen kann man das dem kleinen Yannik auch nicht übelnehmen.

    • Vor einem Monat

      Ich sollte das wohl besser für mich behalten, aber meine Anime-Phase fand nicht in meinen frühen Teens statt, sondern diente mir in erster Linie als Ablenkung von meiner Diplomarbeit...^^

    • Vor einem Monat

      Dorohedoro ist eine der besten Serien(-staffeln) des letzten Jahres.

    • Vor einem Monat

      Meine Animephase fing mit 14 an. Jetzt bin ich 42 und guck immer noch Anime. War auch bei Babymetal von Anfang an dabei und freue mich wie laut.de sich entwickelt.

    • Vor einem Monat

      "Meine Animephase fing mit 14 an. Jetzt bin ich 42 und guck immer noch Anime."

      Mein tief empfundenes Beileid.

    • Vor einem Monat

      R.I.P. Geschmack von Medienexperte :'(

    • Vor einem Monat

      :lol:

      Hab mir nur ab und zu den RTL2-Kram reingezogen...Mila, die Kickers, sowas halt.

    • Vor einem Monat

      Kategorischer Animehate ist vollkommen unbegründet. Ist auch nicht besser als zu sagen alle Comics oder Krimiserien sind Schund. Wie immer gilt: 90% sind Müll, aber es finden sich auch immer echte Perlen.

    • Vor einem Monat

      Sry f Cpt. Obvious, aber wenn Anime auch Spielfilme meint, ist mit Ghibli (zZt bis auf die Glühwürmchen übrigens alle bei Netflix) allein diese Diskussion doch schon vollkommen obsolet.

      Außerdem Akira, Ghost in the Shell + ganz sicher haufenweise weitere Positivbeispiele, für die ich selber nie tief genug gegraben habe. Wer gute Tipps hat, immer her damit...

    • Vor einem Monat

      Kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 1997 allein ins Kino ging, weil keiner aus dem Freundeskreis was für Anines übrig hatte. Da gabs halt nur Dragonball, Pokémon und den ganzen Ramsch. Für nichts anderes war Anime bekannt zu der Zeit (abgesehen von den totalen Freaknerds). Ich sah aber spät im TV diesen Trailer für "Prinzessin Mononoke" und der hat mich nicht mehr losgelassen. Ich hatte Glück, daß der Film in einem Kino am anderen Ende der Stadt einmalig gezeigt wurde.

      Bin da also als kleiner Knirps hin, und war völlig überwältigt. Ist bis heute mein Lieblingsanime. Und ich finde es sehr schade, daß nicht mal die anderen Ghibli-Filme mich so sehr abgeholt haben seitdem. Die sind natürlich immer noch auf einem ganz anderen Niveau als "der Rest".
      Fast immer wenn mir jemand was empfiehlt, vor allem Serien, stoße ich auf dieselben Probleme. Es wird unheimlich viel Offensichtliches gelabert und erklärt, oft mit Voice Overs. Das funktioniert in Comics, aber bei Bewegtbildern gilt: Show, don't tell.

    • Vor einem Monat

      Ich empfinde zumindest die Glühwürmchen und Chihiro noch als gleichwertig, aber da letzteres wiederum meine erste erste Begegnung mit dem Studio war, bin ich da sicher auch ein bisschen biased. Im Grunde mag ich eigentlich alle Filme vom Senior wirklich sehr gerne. Mir fallen auch generell nicht viele Filmemacher ein, die so viel Top-Material abgeliefert haben.

      Bei Anime-Serien bin ich noch ne Ecke seichter im Mainstream unterwegs. Aber die Kickers und Pokémon haben meine Kindheit zB schon mitgeprägt. Sicher trashig, aber würde ich schon irgendwo als Kulturgut betrachten, Heidi und Biene Maja eigentlich auch. Vor ein paar Jahren hat mich ein Mitbewohner als Antwort auf meine nölige Serien-Miesepeterei mal zum Death Note-Schauen verdammt, hat mich tatsächlich recht gut unterhalten. Ansonsten schwört einer meiner besten Kumpels auch mit Anfang 30 immer noch auf One Piece und der Toriyamafan hätte sicher auch noch das ein oder andere beizusteuern ;)

      Wenn du noch mitliest, Gleep: Was hattest du denn bei den anderen 10%/Perlen so im Sinn?

    • Vor einem Monat

      Berserk ist stabil. Gibt einige sehr gute Adaptionen. Oft von Takashi miike verfilmt ♥ Sharkskin men and Peach hip Girls ist einer meiner liebsten filme

    • Vor einem Monat

      Hab ich weiter oben schon erwähnt, aber verdient auch durchaus noch nen längere Empfehlung:

      Dorohedoro. Zu finden auf Netflix. Ich will gar nicht zu viel verraten. Sehr interessante Welt, vielschichtige (Haupt-)charaktere, nicht zu albern, aber mit witzigen Momenten, erinnert mich teilweise an Pulp Fiction. Ist ziemlich abgespaced, ich lehne mich nicht allzuweit aus dem Fenster, wenn ich postuliere, dass die Macher mit Sicherheit Erfahrungen mit Psychedelika haben.

      Weitere Serien, die mensch sich anschauen kann:

      - Full Metal Alchemist, das war mir teilweise etwas zu überzeichnet albern, weniger reif. Hat mich dennoch unterhalten.

      - Attack on Titan, wenn ich mich recht erinnere hatte das ziemlich viel gore, mir gefiel aber die Hintergrundgeschichte/das Universum ziemlich gut. Wie vorhergenanntes aber eher 7/10.

      Was noch auf meiner Liste steht ist Cowboy Bebop. Soll ganz gut sein, bin noch nicht dazu gekommen. Und Studio Ghibli habe ich in den letzten Jahren auch ein paar Filme von gesehen, waren fast alle Klasse.

    • Vor einem Monat

      Alright, Dorohedoro wird geschaut, thx Caps!

      @Torque Das, was ich von Miike kenne, fand ich ziemlich gut, auch da habe ich noch viel nachzuholen (wobei Visitor Q zB für mich schon ein bisserl oft die Grenze des Erträglichen gekreuzt hat. Viel leichter wirds aber sonst auch eher nicht, gell?). Animes sind das aber nicht.

    • Vor einem Monat

      Fuck. Stimmt. "Die letzten Glühwürmchen" ist genial. Hatte auf die Empfehlung hin Dorohedoro auch mal angefangen. Mir war aber schnell langweilig, weils wieder voll mit sinnlosen Erklärungen für Zuschauer und einem Bösewichtklischee losging. Wird bestimmt später besser, aber wenn ich erst mal anfange, mit den Augen zu rollen... ;)

    • Vor einem Monat

      Glaube ich weiß, was du meinst. Erscheint aber nur Anfangs in Ermangelung von Wissen klischeehaft.

    • Vor einem Monat

      Zumindest mir, kann ja nicht jeder so ein Feingeist sein :lol:

    • Vor einem Monat

      Ne, ich kann das nicht :D

    • Vor einem Monat

      Sorum war das gar nicht gemeint, aber gut :D

    • Vor einem Monat

      Kenne mich in dem Genre nicht besonders aus aber Death Note ist eine Knüllerserie!

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Findste? Bei "Death Note" ist mir das zuletzt am stärksten aufgefallen. Die Figuren erzählen die ganze Zeit das, was man ohnehin schon sieht oder sehen müßte. Komme mir dann nach 15 Minuten vor, als würde ich als Zuschauer für dumm gehalten. Ich glaube, der Übergang vom Comic zu filmischen Mitteln gelingt in Japan nur sehr sporadisch. Kann an der Manga-Fanbase liegen, die vielleicht am liebsten 1:1-Umsetzungen der Vorlage will.

      Ist explizit mein Geschmack. Wenns begeisterte und respektable Fanbases gibt, wird da wohl irgendwas dran sein. Cowboy Bebop muß ich aber dringend mal nachholen, weil einem da angeblich nicht permanent Informationen aufgezwungen werden, und es subtiler erzählt sein soll.

    • Vor einem Monat

      Ich kann Your Name empfehlen. Bester Anime den ich seit langem gesehen habe.
      In den Serien telegrafieren sie so oft jeden Plot Point drei Meilen im Voraus und permanentes Rumgeschreie seitens der Protagonisten wird mit emotionaler rawness verwechselt. Ich hab's versucht.
      Bei Sion Sono oder Miike erlaube ich es, weil da wenigstens reale Menschen rumbrüllen, aber im Cartoon darfs auch gerne Mal leiser und subtiler zugehen.

    • Vor einem Monat

      Sion Sono rockt. Als ich mal für ne Weile im Krankenhaus lag, hab ich aus purer Langeweile deutsche Untertitel für "Love Exposure" angefertigt, nur damit ich meine Begeisterung für den Film mit Kollegen teilen konnte. Miike ist vor allem für sein wahnwitziges Arbeitspensum bekannt, aber ab und zu sind ein paar Juwelchen dabei.

      Okay, "Your Name" steht auf der Liste. Ich spare ja nicht an Schmäh, aber Empfehlungen nehm ich immer ernst. Danke für den Tipp!

    • Vor einem Monat

      Ich mochte das an "Death Note", dass die mir alles erklären und mich nicht für den allerhellsten halten, weil ich Plots in Serien und Filmen eh nie besonders schnell durchschaue oder kapiere :D
      Und bei Gedankengängen à la
      "die denken jetzt, dass wir denken, dass die denken, dass die genau das denken und deswegen will der ja, dass wir eben dieses denken, aber wir sind smart und denken jetzt noch einen Schritt weiter"
      finde ich das durchaus begrüßenswert, dass die mir das in mehrfacher Ausführung erklären.

      "Your Name" ist visuell völlig unglaublich aber insgesamt war der Film selbst mir zu triefend kitschig und das will was heißen!