Porträt

laut.de-Biographie

Thee Merry Widows

Man kann sich durchaus so vorkommen, als wäre man unversehens in einen real gewordenen Russ Meyer-Film gestolpert, wenn man unvorbereitet ein Konzert der Thee Merry Widows besucht. Die fünf Mädels auf der Bühne - allen voran Sängerin Eva von Slut - können einen das Fürchten lehren und das nicht nur, weil man Angst hat von ihren Hupen erschlagen zu werden.

Aber zurück zum Anfang: Genannte Eva von Slut gründet Thee Merry Widows 2003 zusammen mit Kontrabasserin Nikki Nightbreed, mit der sie sich in San Francisco ein Apartment teilt. Bald wächst dieses Duo mit Drummerin Andrea, und den beiden Gitarristinnen Mistress Mandy und Nishone zu einem Quartett an. Nach der selbstbetitelten EP im Juni 2004 steigt Nikki aber aus, weswegen Jenna Ferocious den Kontrabass übernimmt. Musikalisch kombinieren sie dabei Surf-, Garage- und Horrorpunk der Marke The Cramps oder Agent Orange und sind somit eine der wenigen All-Girl-Bands im Psychobilly Bereich.

Zunächst hauptsächlich in Nord-Kalifornien unterwegs, breitet sich ihr Bekanntheitsgrad langsam aber sicher auch über den Rest von Amerika aus. Hilfreich sind da mit Sicherheit Gigs zusammen mit Demented Are Go, Mad Sin, Nekromantix und natürlich The Misfits. In guter, alter Johnny Cash-Manier rocken die Ladies auch mal kräftig durch San Quentin und schaffen sogar den Sprung über den großen Teich nach England, wo sie zusammen mit The Priscillas die Clubs aufmischen. Über Cargo Music erscheint im Februar 2006 das Debütalbum "Revenge Served Cold", mit dem sich die Mädels fest in der Szene etablieren.

Über ein Jahr später, nämlich Ende März 2007, sichern sich People Like You die Rechte für den Release in Europa. Sie holen die Band auch nach Europa, wo sie u.a. auf dem 20th Satanic Stomp in Speyer auftreten. Ansonsten sind sie immer mal wieder bei ein paar Konzerten auf der Bühne zu sehen, basteln aber parallel dazu an ihrem zweiten Album "The Devil's Outlaws". Das erscheint sowohl in den Staaten, als auch in Europa Anfang April, hat aber sowohl spieltechnische Mängel, als auch Songwriting-Defizite aufzuweisen.

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