Porträt

laut.de-Biographie

The Vincent Black Shadow

Sind wir doch mal ehrlich: Weder im Automobilbau, noch in der Motorradkonstruktion sind die Designer jemals wieder an solch glorreiche Modell wie in den 60ern/70ern rangekommen. Wer kann schon dem Charme eines Cadillacs mit Haifischflossen, eines anständigen Ford Thunderbirds oder einer Vincent Black Shadow widerstehen?

The Vincent Black Shadow - ... Fears In The Water Aktuelles Album
The Vincent Black Shadow ... Fears In The Water
Ein bärenstarkes Album, das swingt, rockt und poppt.

Zugegeben, die Vincent Black Shadow stammt, genau wie ihre Schwestermodelle die Vincent Black Lightning und die Vincent Black Widow aus den Vierzigern, aber dennoch sind die Modelle einfach unnachahmlich schön. Selbiges haben sich wohl auch Gitarrist Rob Kirkham, seine beiden Brüder Chris (Bass), Tony (Drums) und die zierliche Sängerin Cassandra Ford gedacht, als sie die Band in Vancouver, Kanada ins Leben rufen.

Schon 2000 kreuzen sich die Wege von Rob und Cassandra, doch die asiatische Sängerin - die ihre Gesangsausbildung in einem Nonnenkloster auf der englischen Isle Of Wight erhielt - wurde zunächst von der Philippinischen Universal-Niederlassung eingeladen, um aus ihr einen typischen Bubblegum-Popstar zu machen. Darauf hatte die Dame aber gar keinen Bock und kehrte diesem Business recht schnell wieder den Rücken.

Die drei Kirkham-Brüder sind durch ihren Vater musikalisch schon früh vorbelastet, spielt der doch seit vierzig Jahren schon als Trompeter in Vancouvers Sinfonie Orchester. Das Trio schließt sich also schnell mit Cassandra zusammen und als letztes Bindeglied stößt noch die Pianistin Mary Ancheta dazu und rundet die Sache endgültig ab. Kaum sind die ersten Songs geschrieben und ein paar Konzerte gespielt, verbreitet sich ihr Name wie ein Lauffeuer in Kanada.

 - Aktuelles Interview
The Vincent Black Shadow "Die Vans Warped-Tour war die Hölle!"
Cassandra erzählt u.a., wie sie einmal "Mandy Moore und so Scheiß" covern sollte.

Dabei soll es natürlich nicht bleiben und Anfang 2006 unterschreiben sie bei Bodog Music und nehmen ihr Debüt "... Fears In The Water" auf. Noch bevor das Album Anfang November bei uns erscheint, sind sie schon mit Bif Naked und Neurosonic auf Europatour. Musikalisch sind sie dabei nicht einzuordnen und mischen einfach ganz frech ein wenig No Doubt mit Chris Isaak, Blondie mit Danzig, Swing mit Jazz und Rock mit Big Band-Sounds.

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