Porträt

laut.de-Biographie

The Nomads

Es beginnt im Januar 1980 in einem Vorort von Stockholm in einer Garage und hört bis heute nicht auf. Zwar gibt's die Jungs nicht ganz so lange wie die Ramones, aber die Wurzeln sind auf jeden Fall die selben. Hans Östlund (g), Nick Vahlberg (b,g,voc), Joakim Tärnström (g,b) und ständig wechselnde Schlagzeuger lärmen fröhlich durch den Stockholmer Untergrund, bis mit Ed Johnson '81 schließlich ein fester Drummer dazu stößt und der Name The Nomads festgelegt wird.

Nach 'ner Single die über das Label von Hans' Vater erscheint, kommt '83 die Mini-LP "Where the Wolfbane Blooms" raus, die sich auch soundtechnisch hören lassen kann, danach verkrümelt sich Joakim in Richtung The Southless. Tony Carlsson nimmt seinen Platz von 1981-85 ein und übergibt dann an Björne Fröberg. Auch Ed drückt seine Stöcke nach "Hardware" Jocke Ericson in die Hand. 1984 steigt noch Frank Minarik ein, der sich hinter die Orgel klemmt und auch für Percussion zuständig ist. Für Amigo Records wird noch "All Wrecked Up" und die 12er "Fire And Brimstone" aufgenommen, bevor es ab zu Sonet Lanel geht.

"Sonically Speaking" eröffnet die Möglichkeit, für die Ramones und Iggy Pop zu eröffnen, bevor sie auch auf eigene Headliner-Tour durch Europa gehen. Jocke Ericson und Nick Vahlberg spielen zwischenzeitlich auch bei einer Truppe namens Ledfoot mit, bei der auch zwei Jungs von den ehemaligen Death Metallern Entombed mit zocken. Für Sonet werden "Sonically Speaking" und "Made In Japan..." eingespielt und Amigo schiebt '94 noch "Showdown" nach. Außerdem kommen über die Jahre verteilt noch unzählige Singles und Beiträge zu diversen Scheiben auf den Markt.

Zum 15-jährigen Jubiläum kommt endlich die U.S-Tour zustande, die Party im heimischen Stockholm steigt zusammen mit Robert Johnson And The Punchdrunks, den Hellacopters und Sator. Im Jahr darauf kommt "The Cold Hard..." raus und die nächste U.S Westcoast-Tour steht an. Zurück in Europa schließen sich die Jungs der Tour von Hellacopters und den New Yorkern Dictators an und gehen anschließend daran, wieder jede Menge Kleinkram zu produzieren (Singles, Maxies, u.v.m.).

Auf dem 2000 "Big Sound" Album steuert kein Geringerer als Joey Ramone himself seine Vocals für "King Of The Train" bei. Im selben Jahr werden die Nasen schließlich für den schwedischen Grammy-Award nominiert, gehen aber leer aus. Im September verkriecht man sich wieder im Studio um "Up-Tight" einzuholzen. Die CD erscheint im Mai und Nick Royale (ex Entombed) von den Hellacopters gibt sich bei "Competitors In Crime" die Ehre, ein Solo zu gniedeln.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare