Porträt

laut.de-Biographie

The National Anthems

The National Anthems würde man dank der Nähe zu Bands wie den Editors und ihren Britpop-Anleihen auf der musikalischen Landkarte eher dem Vereinigten Königreich von England zuordnen – dabei beginnt ihre Geschichte im schwedischen Karstad.

Im Frühjahr 2001 spielt Sänger und Gitarrist Robert Stålbro seinem Freund, dem Gitarristen Joakim Johansson, erste eigene Songs bzw. Songskizzen vor. Die beiden beschließen – vorerst als Duo – in Zukunft gemeinsam die musikalische Laufbahn einzuschlagen.

Zwei Jahre dauert es, bis ihr Debüt-Album "Before The Storm" hierzulande erscheint. Danach ist die Band auf den (kleinen) Bühnen ganz Europas zu Gast, begleitet unter anderem die Sportfreunde Stiller, The Weakerthans und Embrace auf deren Tourneen. Letztere scheinen es der Band angetan zu haben, zumindest erinnern die National Anthems häufig an die Britpop-Band aus Leeds.

Vier Jahre nach dem Debüt folgt das Zweitwerk "Paradoxical", das den Schweden in ihrem Heimatland zu größerer Popularität verhilft – in Deutschland bleibt der ganz große Erfolg aus. Unterdessen wächst die Besetzung: Neben den Gründungsmitgliedern Stålbro und Johannson zählen Per Tilkku (Lead-Gitarre), Tim Flinth (Bass) und Henric Strömberg (Schlagzeug) zur festen Besetzung der Band.

Im September 2009 erscheint das selbstbetitelte Album "The National Anthems". Produziert haben es die Musiker selbst.

Stilistisch bewegen sie sich im Indiepop-Bereich, ihr Hang zur Hymne und zu melancholischen Texten erinnert an Bands wie Coldplay. Im Gegensatz zu schwedischen Kollegen wie Mando Diao oder den Hives bewegt sich ihr Stil etwas mehr in melodiöseren Gefilden.

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