Porträt

laut.de-Biographie

The Last Goodnight

"Tolle Songs schreiben, so wie sie noch keiner zuvor gehört hat", das ist es, was den Jungs von The Last Goodnight am Herzen liegt – ein ambitioniertes Ansinnen, das viele Bands teilen, doch nur wenige erreichen. An den Erfolg der Gruppe glaubt auch Warner-Produzent Jeff Blue, der zuvor bereits Macy Gray und Linkin Park unter Vertrag nimmt und diesen so den entscheidenden Karrierestartschuss verpasst.

Bei einem Auftritt in Los Angeles wird Blue 2004 auf das Sextett aus Connecticut aufmerksam. Zu dieser Zeit touren die Amis noch unter ihrem ursprünglichen Namen Renata durch die Lande. Den Anfang nimmt die musikalische Laufbahn aber schon zu Jugend-Zeiten: Kurtis John (Gesang, Piano), Anton Yurack (Gitarre), Mike Nadeau (Gitarre) und Leif Christensen (Bass) wachsen zusammen auf und entschließen sich 1995, eine Band zu gründen.

Auf einer Party hört John, wie Nadeau Metallica spielt, und ist begeistert. Mit Christensen im Boot schmiedet man erste Karriere-Pläne. Später stoßen neben Yurack noch Keyboarder Ely Rise und Schlagzeuger Larone 'Skeeter' McMillan dazu. Das Line-Up steht. Zwischen 2002 und 2004 erscheinen in Eigenproduktion zwei Alben und eine EP, man spielt diverse Konzerte und ergattert so letztlich den langersehnten Vertrag bei Warner (The Who, Led Zeppelin, Muse).

2006 unterschreibt der Sechser bei Virgin Records (Depeche Mode, Coldplay, Zoot Woman) und benennt sich in The Last Goodnight um. "Pictures Of You", die erste Auskopplung der 2007er Pop-Rock-Platte "Poison Kiss", verschafft ihnen weitere Bekanntheit. Nachdem der Song im Trailer der US-Serie "Brothers & Sisters" auftaucht, ist der Hit vorprogrammiert. In Deutschland erscheinen Album und Single erst gut ein Jahr später, doch auch hier bleibt das an Bryan Adams, Snow Patrol und Maroon 5 erinnernde "Pictures Of You" nicht unbemerkt und heimst sogar eine Top 50-Chartplatzierung ein.

Und das Erfolgsrezept? "Die Songs so einfach wie möglich halten und möglichst viel Emotionen wecken", ein Rat, den Frontmann Kurtis John seinem Vater verdankt und der im Falle von The Last Goodnight in höchst radiotaugliche und vor allem poplastige Songs mündet.

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