Porträt

laut.de-Biographie

Raw Artistic Soul

"Die Verbindung von perkussivem Jazz, Funk und Soul mit Melodien und Rhythmen aus aller Herren Länder plus der Orientierung auf Tanzbarkeit im Sinne der House Music". Damit beschreibt das Onlinemag Jazzshack, was Raw Artistic Soul am heißesten unter den Nägeln brennt: "Tanzsüchtiges Partyvolk und den schwarzen Sound von Afro über Latin bis hin zum Funk unter einen Hut zu bringen." Dieses Ziel erreicht er mit "seelenvollen Beats, die die sogenannte Weltmusik aus ihrem traditionellen Ghetto auf den Tanzflur befördert."

Raw Artistic Soul - You Got Rhythm Too Aktuelles Album
Raw Artistic Soul You Got Rhythm Too
Sein Jazz-House hat Seele.

Raw Artistic Soul ist Phil Kullmann ist Raw Artistic Soul. Kullmann ist ein Kind der DJ-Kultur und geht auf Grund dessen als Produzent, Remixer, Programmierer und Musiker in Personalunion durch. Deshalb liest man in seiner Biografie auch nicht, mit neuen Jahren begann er Drums zu spielen, sondern "mit neuen Jahren begann er Drums zu programmieren".

Später studiert Kullmann Schlagzeug und lateinamerikanische Percussion. Zudem besucht er Privatunterricht bei weltweit berühmten Top-Percussionisten. Heute schickt er seinen smoothen World-Beat-Club-Sound von Köln aus in die Welt. Sein dortiges Raw Artistic-Studio ist für ihn die Spielwiese, auf der er sich neben seinen eigenen Projekten auch mit Remixen und Produktionen für u.a. Beady Belle, Tiger Stripes, Can7 (der schon Moloko, Randy Crawford und Ricky Martin mit seinen Remixkünsten beglückte), Inaya Day oder Ralf GUM austobt. Neben diesen Aktivitäten bedient Kullmann für einige Acts aus diversesten Genres die Percussion, darunter Max Herre und die omnipräsenten Fantas.

Kullmanns Musik spielt mühelos mit Genregrenzen und definiert damit einen höchst eigenständigen Sound, der "fette Housebeats und das damit verbundene Lebensgefühl ebenso tief verinnerlicht hat wie zeitlos guten Funk, warmen Soul, treibende Afro-Vibes, virtuoses Jazz-Feel und geschickt tiefer gelegte Song-Intimität." 'One Cultural Groove For Your Soul' nennt Mastermind Kullmann sein Konzept grenz- und genreübergreifender, erwachsener Clubmusik.

Doch er definiert sich nicht als reiner und ausschließlicher DJ-Act. Denn Raw Artistic Soul ist auch eine 14-köpfige Band, die des Masterminds Visionen ganz ohne Playbacks zum absolut spektakulären Live-Erlebnis werden lassen. Dabei schielt er mit einem Auge auf den Dancefloor, aber gegen eine gepflegte Hängepartie in der Chill Out-Lounge hat er auch nichts einzuwenden. Und da sich Raw Artistic Soul von keinem Genre vereinnahmen lässt, fühlt er sich bei Weltmusik-Festivals genauso aufgehoben wie bei Club-Nights.

2005 präsentiert Kullmann sein Debütalbum "What About Love". Darauf verwurstelt er Latin, House, Dance, Disco, Afro Beat, Funk, Dub, Reggae und Jazz zu seinem One Cultural Groove. "Die Sause hat Hand und Fuß und geht entsprechend glatt ab. Afrobeats, Juju-Rhythmen, Hispano-Cuban-Latino-Styles und knackige NuJazz-Riddims werden von Phil Kullmann interaktiv verknüpft. Hier und da spitzelt zwar immer mal wieder die mitunter etwas einfältig klingende ibizenkische Popschiene durch, aber das kann man angesichts der restlichen Highlights durchaus verschmerzen", schreibt das Sound & Image.

Durch seine vielfältigen Kontakte, die sich rund um den Globus erstrecken (und die dazugehörigen Reisen), erwirbt sich Kullmann ein veritables Wissen über die verschiedensten musikalischen Kulturen. Sein "Vibrant Dance Beat" integriert lateinamerikanische und afrikanische Musikvorstellungen ebenso wie europäische. Auf "What about Love" treffen sich Musiker aus Kuba, Äthiopien, Simbabwe, Japan, Spanien, Deutschland, Jugoslawien, Niederlande, Chile und Senegal. Darunter Lillo Scrimali (Fanta Vier, Joy Denalane, Max Herre), Domingo Patricio (Flötist bei Paco De Lucia, Enrique Morente und Vicente Amigo) und Blain Paulos, die auch die Background-Stimme bei Gentleman ist.

"Die globale Worldmusic-Gemeinde war zurecht ebenso begeistert wie die
Creme der weltweiten Deep House-, Freestyle- und Afrobeat-DJs: hier weiß jemand
ganz genau, wie das geht mit der ultimativen Verbindung gnadenlos guter, sehr
erwachsener Dancefloor-Grooves, Einflüssen aus aller Herren Länder und seelenvollem
Songwriting", schreibt Gogo-Music über "What About Love".

2007 legt Raw Artistic Soul seinen Zweitling "You Got Rhythm Too" vor, der gekennzeichnet ist von "brillianten Drum-Programmings, sehr souligen Live-Arrangements, geschickt jazzgefärbten Soli, knackigen Percussion-Teppichen und jeder Menge – übrigens echter – Strings." Auf diesen abwechslungs- und ideenreichen Playbacks dürfen sich die Masters At Work- und Zap Mamageprüfte Vokal-Ikone Wunmi, die Spoken Word-Poetin Ursula Rucker und die Raw Artistic Soul-Entdeckung John Gibbons austoben.

Alben

  • Raw Artistic

    Phil und Co.

    http://rawartistic.com/
  • GoGo Music

    Des Labels Page.

    http://www.gogo-music.net/news.php

Noch keine Kommentare