Porträt

laut.de-Biographie

Radiopilot

Mit deutsprachiger Musik ist es so eine Sache. Großer Knackpunkt sind allzu oft die Texte, genauer die Tatsache, dass man diese, Wort für Wort, ohne Probleme versteht (zumindest so lange die üblichen Satzbau-Konventionen eingehalten werden). Und deshalb mag man Bands wie Juli, Silbermond, MIA. etc. oder eben nicht, so simpel ist das!

An Radiopilot werden sich die Geister sicher ebenso scheiden, denn auch ihr Metier ist die deutschsprachige Popmusik, vor allem um Zwischenmenschliches geht es da - mit den Worten der Band formuliert, um "Emotionen und Gefühle, die banal, alltäglich, klar und deutlich in Worten verpackt sind".

Warum man gemeinsam musiziert, erklärt Sänger Lukas Pizon auf der bandeigenen MySpace-Seite folgendermaßen: "Wir schreiben Songs, weil wir verwirrt, wütend, enttäuscht, verlassen sind. Weil das Leben ungeahnte Wege einschlägt, die man nicht vorhersehen kann. Würden wir keine Songs schreiben, wären wir bestimmt wie die Anderen auf der Straße gelandet und würden heute noch Leute vermöbeln, weil wir wütend, enttäuscht und verlassen sind. Jeder braucht ein Ventil." Musikalisch geht es aber weitaus weniger krawallig zu.

2005 rufen Lukas Pizon (Gesang, Gitarre), Rafael "Rafi" Triebel (Gitarre), Benjamin "Benny" Steinke (Bass), Christoph "Chrisco" Hengelhaupt (Schlagzeug) und Florian "Flo" Büttner (Keyboard) die Gruppe Kimono ins Leben. Bis auf Lukas Pizon kennen sich die Jungs aus Berlin und Umgebung schon eine Weile und spielen seit 1999 mit wechselnden Sängern (z.B. mit dem "Verbotene Liebe"-Schauspieler Shai Hoffmann) unter dem Namen Greensession zusammen. Zunächst trällern die Grennsession-Frontmänner auf Englisch, 2002 entscheidet man sich dann aber für die Muttersprache.

Mit Pizon, dem Sänger und Gitarrist von Fuzzy Casino, gründet man im März 2005 Kimono (auch Rafael Triebel spielt nebenher bei Fuzzy Casino am Bass). Im selben Jahr nimmt man am Emergenza-Nachwuchswettbewerb teil und schafft es bis ins Finale des Taubertal-Festivals. Anfang 2006 erfolgt die Umbenennung in Radiopilot. Danach versucht das Quintett seinen Erfolg beim John Lennon Talent Award, gewinnt diesen auch und ergattert so einen Vertrag bei Sony BMG.

2007 touren Radiopilot im Vorprogramm von Juli und veröffentlichen im Anschluss die Demo-EP "1.21 Gigawatt". Zudem tritt man mit Moneybrother, P!nk und 2008 als Support von Ich + Ich sowie mit Clueso und Fettes Brot bei der Campus Invasion in Tübingen auf - das alles immer im einheitlichen Bühnenoutfit.

Anfang 2008 erscheint bei iTunes die Single "Fahrrad". Parallel arbeiten die fünf am Debüt-Album "Leben Passiert", das mit Hilfe von Produzent Olaf Opal (The Notwist, Naked Lunch, Sportfreunde Stiller) entsteht.

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