Porträt

laut.de-Biographie

Piazumanju

Kurz nach der Bandgründung bereits sämtliche namhaften Festivals von Rock Am Ring übers Highfield bis zum Hurricane zu bespielen, gelingt nicht vielen. Piazumanju schon: Die Combo aus Norderstedt bei Hamburg kommt mit ihrer Mixtur aus Reggae, Rock und Ska bei der Coca-Cola Soundwave-Tour bei 1.200 Mitbewerbern unter die ersten Zehn - und damit auf die begehrten Bühnen.

"Wir sind alle mehr oder weniger Musikstudenten", witzelt Bassist Niklas Beck gegenüber mkzwo.de. "Wir wollen mit dieser Band das Studium überflüssig werden lassen." Er und sein Bruder Felix haben bereits musikalische Erfolge vorzuweisen: Als Gitarrenduo räumen sie bei Jugend musiziert Preise ab.

Bei der Grundsteinlegung zu Piazumanju ist Niklas allerdings noch nicht mit von der Partie. Sein Bruder Felix macht den Anfang, als er beim Studium in Lüneburg Sänger Marcel Riesenweber kennenlernt. Gemeinsam heben sie ein akustisches Songwriter-Projekt aus der Taufe, das wenig später von Niklas am Bass und David Contreras am Schlagzeug Verstärkung erfährt.

Nach und nach stoßen die anderen Bandmitglieder dazu. Mit der Halbitalienerin Federica Malafronte, bei der das Gesangstalent in der Familie liegt, und dem Saxophonisten Jonathan Krause ist das Line-Up schließlich komplett. Sie firmieren fortan unter dem klangvollen Namen Piazumanju, der - ähnlich dem favorisierten Sound - grenzüberschreitende Züge trägt.

"Der Name setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen", erklären Niklas und Felix. "Zum einen 'piazu', abgeleitet vom italienischen Wort für Platz, 'piazza'. Der Ort an dem sich das Leben abspielt. Zum anderen 'Manju', ein indischer Vorname, der in etwa soviel bedeutet wie 'Melodiösität' und 'Glückseligkeit'. Also im übertragenen Sinne der Platz der schönen Melodien."

Die Musik der Gruppe erfährt etliche Umstürze. Was unter dem Etikett 'acoustic surf' begann, entwickelte sich weiter. Das Bestreben, Rock mit Dancehall-Beats zu fabrizieren, mündet schließlich in einer hemmungslosen Mischung aus Reggae, Rock, Ska und allem, was sonst noch tanzbar ist.

Die unterschiedlichsten Vorbilder, von Paco De Lucía und Al Di Meola über Sergeant Garcia und Manu Chao bis hin zu Donavon Frankenreiter und sogar Metallica hinterlassen musikalische Spuren. Gesungen wird auf Englisch, Spanisch oder Italienisch, was immer der Song gerade erfordert. Eine erste EP mit dem programmatischen Titel "Ready To Leave" erscheint im Februar 2009. Ein Jahr später folgt das Mini-Album "Gyps'N'Roll".

"Ich will, dass die Menschen sich zu unserer Musik bewegen, alle ihre Sorgen vergessen können und sich in Ekstase tanzen", zitiert bandbase.de Sänger Marcel. "Das Dreckige, was den Sound von Jaya The Cat ausmacht, gepaart mit der Phatness von Seeed, irgendwo in der Mitte treffen und diese zwei Welten miteinander zu verbinden, das sollte unser Ziel sein."

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