Porträt

laut.de-Biographie

Mantic Ritual

Unter dem Namen Meltdown starten Shouter Dean Ciocca, Gitarrist Scott Pokrajac, Basser Ben Mottsman und Drummer Adam Haritan in Pittsburgh in Pennsylvania 2005 ihre Band. Zu der Zeit sind alle noch Teens, die Vorbilder der Jungspunde sind ganz klar im 80er-Thrash Metal der Bay Area zu suchen.

Daran ändert sich nichts, als Dean und Scott das Weite suchen und Platz für Shouter Dan Wetmore und Gitarrist Jeff Potts machen. Dass Dan neben dem Mikro noch die zweite Klampfe übernimmt, kommt dem Sound sehr entgegen. Um anständig was in der Hand zu haben, wenn es darum geht, an Auftrittsmöglichkeiten zu kommen, nehmen sie 2007 ein Demo auf, das über Umwege auch in die Hände von Nuclear Blast gelangt.

Anfang 2008 steht der Deal mit dem deutschen Label, das sich von der Jugend und der Frische des Quartetts beeindruckt zeigt. Meltdown werden nach Deutschland eingeflogen und zu Produzent Andy Classen (Legion Of The Damned, Holy Moses, Dew-Scented) in die Stage One Studios geschickt. Dort nehmen sie die Songs von ihrem Demo neu auf und packen noch ein paar weitere dazu.

Eigentlich soll "Executioner" bereits Ende 2008 erscheinen, doch Band und Label entschließen sich dazu, den Namen von Meltdown in Mantic Ritual zu ändern. Meltdown erscheint ihnen einfach zu weit verbreitet. So dauert es noch bis Ende Februar 2009, ehe das Album in den Regalen liegt und zeigt, dass in Sachen Thrash Metal noch lange nicht alles gesagt und der Nachwuchs aktiver ist denn je.

Nachdem Mantic Ritual ihre ersten Tourerfahrungen mit Rotting Christ gesammelt haben, geht es im März zuerst mit Destruction auf Tour und anschließend ab Juni mit Pro Pain und Sworn Enemy. In der Zeit wird Fronter Dan wohl klar, dass er sich sein Leben so nicht vorgestellt hat. Als der Sommer 2009 zu Ende geht, gibt er seinen Ausstieg bekannt.

Der Rest der Band bedauert das zwar, hat aber in Person von Dave Watson schnell einen vorübergehenden Ersatz parat, so dass kein Konzert ausfallen muss.

Alben

Mantic Ritual - Executioner: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2009 Executioner

Kritik von Michael Edele

Klingt wie ein altes, verschollenes Metallica-Demo aus "Kill Em All"-Zeiten. (0 Kommentare)

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