Porträt

laut.de-Biographie

M.O.030

Einst gefeierte Deutschrap-Ikone, dann skandalisierter Labelboss mit Hang zur Kriminalität und eigentlich nur selten Nachwuchsförderer: Als Ersguterjunge-Chef Bushido im Frühjahr 2017 der Fanschar dann doch einmal wieder einen Rap-Zaungast in Musikvideoform darbringt, staunt die zunächst nicht schlecht.

Bushido: EGJ trennt sich von M.O.030
Bushido EGJ trennt sich von M.O.030
Nach nur zwei Tracks ist die Zusammenarbeit des Berliner Newcomers mit Bushidos Label auch schon wieder beendet.
Alle News anzeigen

Bushido und Autotune-Sounds? Gesungrapter Deutschtrap? Glo Up Dinero Gang-Styles? All diese Elemente bringt der Berliner Newcomer mit dem lokalkolorierten Pseudonym M.O. 030 in den Track "Gehen Wir Rein" ein. Darin trällert der in bester Trap-Manier und im Weeknd-Hipsterlook von Geld, Gold und Uzi-Touren durch die Großstadt.

Binnen kürzester Zeit zieht M.O. 030 wenig schmeichelhafte Vergleiche auf sich. Er sei "wie ein deutscher Travis Scott", heißt es unter dem Clip, der zum Bushido-Album "Black Friday" gehört. Er habe seinen Stil schlicht bei Ufo361 geklaut, heißt es an anderer Stelle.

Ganz so von null auf hundert Prozent Charts-Aufmerksamkeit springt M.O. 030 allerdings doch nicht. Schon 2016 veröffentlicht der Rapper den Track "Alles Wird Wahr". Auch dank Bushidos späterer Unterstützung fährt das Stück respektable sechsstellige Klickzahlen auf YouTube ein.

News

Surftipps

Noch keine Kommentare