Porträt

laut.de-Biographie

Lupara

Der Lateiner wird wissen, dass sich Lupus ins Deutsche gemeinhin als Wolf übersetzen lässt. Die Bezeichnung Lupara stammt von einer alten abgesägten Flinte, bei der sowohl Lauf als auch Kolben entfernt wurden. Ursprünglich aus Sizilien stammend, wurde sie dort zunächst von Hirten, später auch gern von der Mafia verwendet, um ihren Ideen mehr Nachdruck zu verleihen.

Der geneigte Metal-Fan mag sich vom Namen Lupara vielleicht ein wenig an Pantera erinnert fühlen. Mit denen hat die Band aus Chicago aber recht wenig gemein, spielt sich ihr Sound doch eher im Bereich zwischen Hardcore und Death Metal ab. Den Grundstein zu Lupara legt Gitarrist Jeremy Wagern im Sommer 2003, als er sich nach dem Ende von Broken Hope daran macht, eine neue Truppe auf die Beine zu stellen. Mit ein paar befreundeten Musiker nimmt er 2004 die erste Promo-CD auf und holt sich die ersten, positiven Reviews ab.

2005 findet er mit Noa Brady einen anständigen Shouter, mit Tom Brandner einen zweiten Gitarristen und Drummer Scott Creekmore und Basser Cory Keeler stellen die Rhythmusfraktion. In dieser Besetzung nehmen sie ein weiteres Demo auf und schmuggeln sich bei Bands wie Napalm Death, Testament, God Forbid, Nuclear Assault oder Obituary ins Vorprogramm. Auch auf dem Monterrey Metalfest in Mexico treten sie auf, wo auch Motörhead und WASP auf der Bühne stehen. Anfang 2006 unterschreiben sie schließlich bei Crash Music und machen sich sofort ans Songwriting.

Mittendrin unterbrechen sie die Aufnahmen, um mit Ringworm und Deicide für zwei Wochen auf US-Tour zu gehen, veröffentlichen Ende Oktober '06 dann ihr gleichnamiges Debüt. Im Video zu "No Pity On The Ants" übernimmt ihr alter Kumpel Mick Thomson von Slipknot die Hauptrolle des psychopathischen Killers . In Deutschland erscheint das Debüt allerdings erst Mitte Mai 2007.

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