Porträt

laut.de-Biographie

Laid

Es klingt wie die immergleiche Bandgeschichte aus dem Bilderbuch: Vier Jungs entdecken ihre Liebe zur Musik und gründen eine Band. Schön schlicht, authentisch und ohne Casting-Gedöns. Wenn die Kapelle dann auch noch dem Berliner Szeneviertel Kreuzberg entspringt, ist der Mythos schon fast perfekt. Die Jungs von Laid bilden da keine Ausnahme.

Im Winter 2005 beginnen Dan, Mikka, Biff Buffalo und Gianluca Sambuca mit Gitarre, Bass und Drumkit durch Deutschland zu tingeln und Gigs in den kleinen, dreckigen Clubs der Republik zu spielen. Des Tourens werden sie lange Zeit nicht müde. Mit ihrer energiegeladenen Performance erschrammeln sie sich eine beachtliche Fangemeinde innerhalb der Alternative-Rockszene.

Nach zwei Jahren on the road setzt sich das Quartett zusammen, um sein Debüt auf Scheibe zu pressen. 2007 erscheint "Laid Night Show": Straighter Gitarrenrock, der nach vorne geht. Ihre Songs sind mal melodisch, mal punk-rotzig, mal am Rande des Screamo. Klare Riffs und Dans in die Heiserkeit abdriftende Stimme lassen Reminiszenzen an die Beatsteaks wach werden.

Ihren Ruf als sehenswerte Liveband festigen die Jungs weiter: Mit EL*KE, den Gods Of Blitz und Jennifer Rostock touren sie durch Deutschland und halb Europa. 2008 folgt der Ritterschlag: Als Opener für Beck spielen Laid in der Columbiahalle in Berlin auf.

Zwei Jahre später legt die Combo nach: Mit dem Produzenten Clemens Matznick im Rücken, der bereits Revolverheld und den Guano Apes zu Ruhm und Ehren verhalf, nehmen Dan, Mikka, Biff und Gianluca "Please, Insert!" auf. Das Album lohnt ein Einlegen in den Player, wenn man vom geschmacklich grenzwertigen Cover, das ein Tampon ziert, einmal absieht. Ungeachtet dessen ist ihr punkiger Rock'n'Roll ein eingängiger, gut gelaunter Fußwipper-Garant, mit dem die Jungs ihrem eingeschlagenen Weg treu bleiben.

Einflüsse wie die Foo Fighters und Billy Talent sind dem Sound von Laid deutlich anzuhören. Die harten, mitreißenden Gitarrenlines und der druckvolle, testosteronhaltige Gesang fetzen und laden zum Moshen und Mitgrölen auf die Tanzfläche.

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