Porträt

laut.de-Biographie

Labrinth

"Ich bin ein Musik-Geek", so Labrinths treffende Selbsteinschätzung. "Es ist, als hätte ich ein riesiges, wildes Universum im Kopf, und ich liebe es, dem Ausdruck zu verleihen."

Labrinth - Electronic Earth Aktuelles Album
Labrinth Electronic Earth
Im Labyrinth führt kein Weg geradeaus.

Simon Cowell scheint diese Meinung zu teilen: Er nimmt Labrinth als ersten Künstler nach sechs Jahren, der nicht aus einer Casting-Show hervor gegangen ist, bei seinem Label Syco Music unter Vertrag.

Englands Pendant zu Dieter Bohlen sichert sich damit die Dienste eines Sängers, Songwriters und Produzenten, der schon mit seinen ersten Schritten im Musikgeschäft national wie international auf äußerst positive Resonanz stößt.

Die allerersten Gehversuche unternimmt der Mann, der am 7. Januar 1989 als Timothy McKenzie das Licht der Welt erblickt, jedoch im Kreise seiner Familie. Dort nämlich spielt Musik eine wichtige Rolle. Besonders US-amerikanische Gospels dudeln hoch und runter.

Zusammen mit seinen acht Geschwistern formiert sich Timothy zu einer Band, Mac 9. Einer seiner Brüder, selbst Produzent, bringt Timothy die Kunst des Produzierens nahe. Der, gerade 15 Jahre alt, stürzt sich voll hinein. Schon seine ersten professionellen Arbeiten bringen ihn auf den Radar eines Major-Labels.

Seinen Durchbruch markiert im Frühjahr 2010 die Single "Pass Out" des britischen Rappers Tinie Tempah: Timothy McKenzie, inzwischen unter seinem Künstlernamen Labrinth unterwegs, tritt da nicht nur als Gast ans Mikrofon. Er hat die Nummer zudem mitgeschrieben und produziert.

"Pass Out" schießt an die Spitze der britischen Singlecharts, rennt auch außerhalb Großbritanniens offene Türen ein und kassiert diverse Preise, darunter den BET Award als beste britische Single und den Ivor Novello Award als "best contemporary song". Die Verkäufe erreichen Platin-Status - und rufen Simon Cowell auf den Plan.

Der sichert sich im Juni 2010 Labrinths Dienste und bringt bei Syco Music wenig später dessen Solo-Debüt-Single "Let The Sun Shine" heraus. Labrinth hingegen handelt aus, unter dem Dach von Syco sein eigenes Unterlabel betreiben zu dürfen. Auf Odd Children Records will er jungen aufstrebenden Künstlern eine Chance geben.

Labrinths Single "Earthquake" setzt die Zusammenarbeit mit Tinie Tempah fort. "Wenn irgendjemand dachte, es sei ruhig um mich geworden: 'Earthquake' zeigt allen, dass ich es draufhabe", so der Urheber der Nummer.

Neben Tinie Tempah kollaboriert Labrinth mit den unterschiedlichsten Kollegen, produziert und schreibt unter anderem für Professor Green, Ola Svensson, Devlin und Ms Dynamite. In Gary Barlows Charity-Projekt The Collective setzt er sich Seite an Seite mit anderen Künstlern, darunter Chipmunk, Rizzle Kicks oder Ed Sheeran, für Kinder in Not ein.

Labrinth veröffentlicht im Frühjahr 2012 seinen ersten Longplayer "Electronic Earth", der seine bisherigen Single-Hits versammelt. Bis die Platte den Sprung über den Kanal schafft, schreibt man allerdings Januar 2013. Dürstende Fans auf dem Festland müssen sich bis dahin mit der Ende 2012 nachgelegten Gratis-Download-EP "Atomic" zufrieden geben.

Bei seinen Auftritten singt Labrinth und spielt Gitarre. Auf der Bühne lässt er sich von Musikern an Drums, Keyboards, Bass und Synthesizern unterstützen, die seine unorthodoxe Mischung aus Pop, R'n'B und Electronica mit Spuren von Grime live umsetzen.

Die Ideen dafür entspringen sämtlich Labrinths Schädel - wie er eben sagt: "Als hätte ich ein riesiges, wildes Universum im Kopf."

Alben

Videos

Let It Be (The Making Of)
Let It Be
Earthquake
Last Time teaser

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