Porträt

laut.de-Biographie

Beyoncé

Mit dem Schicksal scheint Beyoncé Knowles einen guten Deal ausgemacht zu haben. Denn als selbst ernanntes Schicksalskind kommt sie nicht nur mit Destiny's Child sehr gut und zudem erfolgreich durchs Leben, sondern auch ihre persönliche Geschichte steht schon sehr lange unter einem guten Stern.

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Geboren am 04. September 1981 in Houston, Texas, steht Beyoncé Giselle Knowles schon mit sieben Jahren auf der Bühne. An ihrem Talent, das sie schon jetzt von Gleichaltrigen unterscheidet, wird sie hart arbeiten. Sie nimmt Tanz- und Gesangsstunden und erfreut die ortsansässige Gemeinde beim Mitsingen im örtlichen Kirchenchor. Zusammen mit ihrer Cousine Kelly Rowland und der Freundin Latavia Roberson träumt sie von einer Karriere als Girl-Group.

In Beyoncés Vater, Mathew Knowles, scheinen sie ihren ersten Fan gefunden zu haben, denn der entscheidet sich, der Manager der Girls zu werden. Schnell wird ein weiteres Mädel verpflichtet, zusammen mit Letoya Luckett rufen die drei Destiny's Child ins Leben. Was das Schicksal für seine Kinder bereit hält, werden die Mädels nach ihrem Debüt 1990 bald merken: aus Destiny's Child wird eine der erfolgreichsten R'n'B-Gruppen aller Zeiten.

Obwohl alle vier maßgeblich an dem Erfolg beteiligt sind, drückt besonders Beyoncé der Gruppe ihren Stempel auf. Nicht nur weil ihr Vater der Manager und ihre Mutter die Style-Beraterin der Gruppe ist, sondern auch weil Beyoncés außergewöhnliche Stimme ein Hauptmerkmal mit Wiedererkennungswert bei Destiny's Child ist. Sie steht mit ihrem soul-geladenen Organ und ihrer charismatischen Ausstrahlung im Mittelpunkt der Combo.

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Nach zahlreichen Auszeichnungen und millionenfach verkauften Platten treten aber Unstimmigkeiten auf, als Folge werden Letoya und Latavia von ihrem Manager aus der Band geworfen. Nachfolgerinnen werden Michelle Williams, eine Backgroundsängerin von Monica, und Farrah Franklin, eine Backgroundtänzerin im Video zu "Bills, Bills, Bills". Allerdings bleibt diese Zusammensetzung auch nicht lange bestehen. Fünf Monate später wird Farrah zum Gehen aufgefordert. Doch auch weiterhin ist und bleibt Beyoncé der eigentliche Star im Team.

2001 erlauben sich die Drei eine Pause von der Gruppe und verbringen allesamt Zeit damit, sich um ihre Solo-Karrieren zu kümmern. Besonders Beyoncé gelingt das sehr gut. Während Michelle ein Gospel-Album heraus bringt und Kelly die Charts mit einer Zusammenarbeit mit Nelly durcheinander bringt, widmet sich Beyoncé mehr der Kamera. Doch erst heimst sie noch einmal eine ganz besondere musikalische Auszeichnung ein: sie gewinnt als erste afro-amerikanische Frau und als zweite Frau überhaupt den ASCAP Award für den besten Songwriter.

Nach einem kleineren Auftritt im MTV-Film "Carmen: A Hip Hopera" kommt sie 2002 mit ihrer Rolle als Foxxy Cleopatra in Austin Powers "Goldständer" richtig groß raus und stellt nicht nur ihr schauspielerisches, sondern auch ihr komödiantisches Talent unter Beweis. Zum Film steuert sie außerdem den groovigen Titelsong "Work It Out" bei. 2003 macht sie mit Jay-Z auf dessen Album gemeinsame Sache, mit "Bonnie & Clyde '03" ziehen die beiden durch die internationalen Charts. Mittlerweile garantiert ihr Ruhm auch ertragreiche Werbeverträge, neben einem dicken Deal mit L'Oreal ersetzt sie Britney Spears als Hauptwerbeträger für Pepsi. Im Sommer 2003 bringt Beyoncé als letztes der drei Schicksalskinder ihr Solo-Album "Dangerously In Love" auf den Markt. Und sie hat auch ganz feste Vorstellungen was sie damit erreichen will: "Ich weiß, dass mich die Leute als Popstar lieben. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie mich als Künstlerin wahrnehmen." Für ihr Debüt sind dann auch gleich fünf Grammys fällig.

Anfang 2006 folgen weitere schauspielerische Einlagen im Remake von "Pink Panther" zusammen mit Schauspielkollegen Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno. Den Titeltrack "Check On It", der den MTV Video Music Award 2006 als bestes R'n'B-Video gewinnt, lieferte die multitasking Beyoncé zusammen mit US-Rapper Slim Thug und Bun B auch gleich mit. Im September 2006 erscheint Beyoncés zweites Solowerk "B-Day" pünklich zu ihrem eigenen 25. Geburtstag.

Ihr drittes Soloalbum "I Am ... Sasha Fierce" (2008) bringt ihr aberwitzige fünf Grammys ein. Diese Scheibe bringt Beyoncés verschiedene 'Egos' zum Vorschein, der Nachfolger "4" dagegen soll zu einer Hymne der Emanzipation werden. Kritiker nörgeln allerdings die Dame präsentiere sich als femme banale, nicht als femme fatale.

Auch im Kino zeigt Beyoncé immer mehr Präsenz, u.a. ist sie im Musical "Dreamgirls" in einer Hauptrolle zu sehen. Mit solchen Aktivitäten und an allen möglichen Fronten avanciert Beyonce zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen Amerikas. Insgesamt hat sie als Mitglied von Destiny's Child und solo über 50 Millionen Tonträger verkauft.

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