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laut.de-Biographie

Krypteria

Krypteria bedeutet Die Verborgenen und ist ursprünglich ein Musicalprojekt des Produzenten Christoph Siemons. Es erzählt die fantastische Liebesgeschichte von Erik und Melissa sowie Eriks Suche nach seiner Geliebten in der Welt der Toten. Die prunkvolle Produktion zwischen den Genres Rock, Pop und Klassik besticht mit Bombast, Prunk und Pathos. Nach dem Erfolg des dazugehörigen Doppelalbums "Krypteria" transformiert das Projekt zur Band.

Krypteria - All Beauty Must Die
Krypteria All Beauty Must Die
Roher und härter als alle bisherigen Alben.
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Schon in den späten Achtzigern spielen Siemons (Gitarre), Frank Stumvoll (Bass) und S.C. 'Kuschi' Kuschnerus (Drums) in einer Band, die musikalischen Favoriten sind Kiss, Judas Priest oder Queensryche. Daneben gehen alle drei ihren Jobs nach. Kuschi arbeitet am Musical, Chris und Frank als Musikproduzenten. Das Musikstudium hat er in Köln und Maastricht mit Hauptfach Gitarre abgeschlossen, danach spezialisiert sich Chris auf die Kooperation der Schallplatten- und Fernsehindustrie: als Musikproduzent und Geschäftsführer von Twoformusic.

Daneben komponiert Chris mit Uli Kusch (später Helloween/Masterplan-Drummer) die Titelmusik zur Hard'n'Heavy-TV-Sendung Mosh, moderiert von Sabina Classen (Holy Moses) und Götz Kühnemund (Chefredakteur von Rock Hard). Als Broterwerb schreibt und produziert er die Musik für die Big Brother-Fraktion (Alex, Harry, Zlatko, Jürgen), Nino De Angelo und LaFee. Dafür erhält er zahlreiche Edelmetall-Auszeichnungen und 2001 eine Echonominierung.

Beeinflusst ist er allerdings von 80er-Jahre Metalbands: Das Herzblut wollen er und seine Musikerkollegen in ein anderes Musikprojekt stecken. So entsteht besagtes Musical "Krypteria", zu dem 2003 das gleichnamige Doppelalbum erscheint. Auf dem Album singt sich noch Sylvia González Bolívar durch den Sound aus Rockgitarren und orchestralem Bombast. Mit dabei sind auch der Poptenor Mirko Bäumer, die Sängerin Katharina Debus, der Musicalsänger David Michael Johnson, die Sängerin Cosima Russo, der Schauspieler Hans-Martin Stier und Kuschi als Studiosänger.

Die daraus entnommene Single "Liberatio" wird bei diversen TV-Stationen eingesetzt (u.a. auf RTL, RTL 2 und VOX zur Untermalung der Spendenaufrufe für die Opfer der Tsunami-Katastrophe oder auf ARD bei der Show zum Pisa-Test) und erreicht im Dezember 2004 Platz drei der deutschen Singlecharts. Die Einnahmen daraus gehen an die Hilfsorganisationen für die Opfer der Flutkatastrophe.

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Krypteria "Nichts, wofür man sich schämen müsste ..."
Chris Siemons über Big Brother-Stars, Südkorea und Vergleiche mit Nightwish.

Auch wegen diesem Erfolg wird das Projekt Krypteria zur Band. Sylvia González Bolívar steigt aus, und bald treffen die drei Musiker auf Ji-In Cho, die den Platz am Mikrofon übernimmt. Die zierliche Südkoreanerin, die in Köln Gesang und Klavier studiert hat, ist bereits aus den Casting-Shows Popstars (als Anwärterin für die No Angels) und Fame Academy bekannt, wo sie Mitglied der Band Become One wird.

Durch die Herkunft Ji-Ins erlangen Krypteria bald Aufmerksamkeit im asiatischen Raum, in Vietnam spielen sie vor vielen tausend Menschen. Von der südkoreanischen Fußball-Mannschaft werden Krypteria beauftragt, die Fan-Hymne für den World Cup zu schreiben.

Im Juli 2005 erscheint "In Medias Res", das auch in Asien veröffentlicht wird - dort mit einer koreanischen Version von "Victoriam Speramus". Das Album besticht erneut mit imposanten Klängen, ausladenden melodischen Konzepten sowie barocken Einflüssen und schweren Rockgitarren.

2006 ist ein erfolgreiches Jahr für die genreübergreifende Band. In Vietnam und Südkorea spielen sie vor riesigem Publikum, im Heimatland der Sängerin erreicht "In Medias Res" Platz eins der internationalen Rockcharts.

Deep Purple werden auf Krypteria aufmerksam und laden sie ein, im Rahmen der Deutschland-Auftritte im Vorprogramm zu spielen. Auch Alice Cooper und Uriah Heep sind bei einigen Terminen dabei. Und so treten Krypteria im Juni mit ihrer explosiven und energiegeladenen Live-Show vor den Rocklegenden auf.

Dann gehts zurück ins Studio, um die EP "Evolution Principle" einzuspielen, die im August erscheint. Am Wacken Open Air 2006 beweisen Krypteria ihre Vielfältigkeit und ihr genreübergreifendes Potenzial. Dort bekommt das Publikum die erste Live-Performance des neuen Werkes zu sehen. Zeitgleich wird auch am nächsten Full Length-Album gearbeitet, das Anfang 2007 unter dem Namen "Bloodangel's Cry" erscheint.

Darauf gehen Krypteria opulent zu Werke und mischen Metal, Gothic und Rock zu einem aufregenden Album. Klar, dass sie diverse Konzerte und Festivals nicht auslassen. Unter anderem bespielen sie das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig, das M'Era Luna sowie das Summer Breeze. In Asien sind sie nach wie vor eine große Nummer und auch Südamerika steht auf dem Tourplan.

Nachdem sie vom alten Label zu Roadrunner Records gewechselt sind, erscheint Ende August 2009 das recht glatt gebügelte Album "My Fatal Kiss" mit dem sie nahtlos an "Bloodangel's Cry" anknüpfen. Den Eindruck haben Krypteria selber wohl ebenso, denn für ihr fünftes Album wollen sie es etwas rauer angehen und trennen sich von allen Labelzwängen.

Stattdessen rufen sie ihr eigenes Label Liberatio Music ins Leben und veröffentlichen dort Ende Apirl 2011 "All Beauty Must Die". Zwar haben sie sich von der Musical-Vergangenheit nicht komplett getrennt, geben ihrer rockigen-metallischen Seite mehr und mehr Raum.

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Krypteria auf dem Summer Breeze 2007 Machen mit ihrer hübschen Sängerin richtig was her.

Machen mit ihrer hübschen Sängerin richtig was her., Krypteria auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Machen mit ihrer hübschen Sängerin richtig was her., Krypteria auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Machen mit ihrer hübschen Sängerin richtig was her., Krypteria auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl) Machen mit ihrer hübschen Sängerin richtig was her., Krypteria auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Thomas Kohl)

Live 2007 Krypteria beim Mera Luna 2007.

Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) Krypteria beim Mera Luna 2007., Live 2007 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen)

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