Porträt

laut.de-Biographie

Uriah Heep

Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
Ahh Ahh AHHH, Ahh Ahh Ahh Ahh ... AHHH ahh ahh AHH ahh
(Ende von "Lady In Black", aus den Lyrics auf der Uriah Heep-Homepage)

1968 um den Gitarristen Mick Box und den Keyboarder Ken Hensley gegründet, gehören Uriah Heep zu den beliebtesten Oldie-Rock Bands. Wie ihr großer Bruder Status Quo reisen sie seit über 30 Jahren mit Vokuhila-Frisur und alten Gassenhauern unermüdlich um die Welt.

Der Durchbruch erfolgt bereits mit dem Debüt-Album im Jahre 1970. Die Aufnahmen zu "Very 'Eavy ... Very 'Umble" finden in einem Studiozimmer neben dem von Deep Purple statt, eine räumliche Nähe, die einen maßgeblichen Einfluss auf den zum Hardrock neigenden, aber melodischen und keyboardgeschwängerten Sound Uriah Heeps hat.

Es ist der Auftakt zu einer sehr aufnahmefreudigen Karriere: bis 1975 erscheinen acht Alben, fünf Jahre später liegt die Zahl der Veröffentlichung auch ohne Beachtung einiger Livemitschnitte bei dreizehn. Durch die zugehörigen extensiven Tourneen ergibt sich ein jährliches Personalkarussel, das dem Erfolg der Band aber keinen Abbruch tut.

Mit "Easy Livin'" und "Sweet Lorraine" haben sie schon 1972 zwei beachtliche Single-Hits, recht überraschend feiern sie ihren größten Erfolg jedoch erst 1978 mit einer Auskopplung aus ihrem schon sechs Jahre alten zweiten Album "Salisbury." Die schmalzige Ballade "Lady In Black" steht mit ihren anspruchsvollen Lyrics 13 Wochen auf Nr. eins in den deutschen Charts.

Nach dem Abgang des federführenden Keyboarders Hensley löst sich die Band 1981 auf, wird aber schon ein Jahr später vom Gitarristen Mick Box, neben Schlagzeguer Lee Kerslake das letzte übrig gebliebene Gründungsmitglied, wiederbelebt. Mit nach wie vor wechselnden Besetzungen bringt die Band in den 80er und 90er Jahren einige neue Alben raus, Erfolge feiert sie aber fast ausschließlich live. So sind sie 1987 die erste nichtsovietische Rockband, die in der UdSSR und auch in anderen Ländern des Warschauer Pakts Auftrittserlaubnisse erhält.

Seit der Entdeckung des Plattenverkaufs im Fernsehen sind Uriah Heep ein fester Bestandteil von Sammlungen mit dubiosen Titeln wie "Best Of Rock" oder "The Greatest Hits of The Seventies". Auf den Studioalben der 90er Jahre profilieren sich der neue Sänger Bernie Shaw und Keyboarder Phil Lanzon, auch wenn Uriah Heep insgesamt ihrer Mischung aus hymnischem Hardrock und eingängig-soften Klängen mit Hammondorgel und Streichern treu bleiben. Auch auf der Bühne sind sie nach wie vor zu begutachten, zuletzt im Herbst 2000 mit Survivor ("Eye Of The Tiger," "Burning Heart") als Vorband.

2008 bringen Uriah Heep nach zehn Jahren Pause mit "Wake The Sleeper" ihr 21. Studioalbum heraus. Zu diesem Zeitpukt hat die Band weltweit 30 Millionen Alben verkauft und in 52 Ländern live gespielt. "Wake The Sleeper" ist das erste Album ohne den Original-Schlagzeuer Lee Kerslake, der die Band im Januar 2007 aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat. Hinter der Schießbude sitzt nun Russell Gilbrook (Tony Iommi, Van Morrison).

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