Porträt

laut.de-Biographie

Kalmah

Pekka Kokko, Sänger und Gitarrist bei Kalmah, startet seine Musikerkarriere 1992 im finnischen Oulu mit Ancestor. Dort greift er noch in die vier Saiten und hat mit Gitarrist Anssi Seppänen und Drummer Petri Sankala zwei Leute zur Seite, die handwerklich ganz gut zur Sache gehen. Aber über die selbstproduzierte CD "Under The Burbot's Nest" kommen Ancestor auch mit Pekkas Bruder Antti an der Leadgitarrre nicht hinaus.

So sind 1999 also Pekka, Antti und Petri übrig, die sich dann kurzerhand den ehemaligen Eternal Tears Of Sorrwo-Gitarristen Antti-Matti Talala schnappen, ihn hinter die Keyboards stellen, sich in Kalmah umbenennen und neu anfangen. Nach ein paar Demos zeigen Spikefarm Interesse und nehmen die Band unter Vertrag. Also welchseln sie noch kurz Antti-Matti gegen Pasi Hiltula aus (der dessen Platz bei Eternal Tears Of Sorrow eingenommen hatte und wo auch Antti Kokko spielt), verpflichten Altti Veteläinen als Basser (ratet mal, wo der auch noch spielt) und legen mit den Aufnahmen zu "Swamplord" los.

Der Sound erinnert stellenweise an Dark Tranquillity oder Children Of Bodom und überzeugt mit seiner Death/Thrash-Mischung über die ganzen 36 Minuten Spielzeit. Da Pekka inzwischen auch die Klampfe schrubbt, ist der Sound auch entsprechend fett geworden. Für den Vertrieb in Europa finden sich schließlich Century Media.

Bis auf ein paar lokale Auftritte passiert live nicht viel, weshalb die Band auch schnell wieder ins Studio geht und am Nachfolger "They Will Return" bastelt. Altti und Perti haben die Band inzwischen verlassen und sind durch Basser Timo Lehtinen und Drummer Janne Kusmin ersetzt worden, die beide von Catamenia abwandern. Auf dem Album präsentieren sie eine Coverversion von Megadeths "Skin O' My Teeth" und einige weitere Salven von exzellentem Schwedentod. Diesmal schaffen sie es auch außerhalb des Landes auf ne Bühne und spielen unter anderem auf dem Wacken Open Air.

Ohne viel Federlesens geht es dann wieder ins Studio, wo "Swampsong" das Licht der Welt erblickt. Die Keyboards stehen bis auf einzelne Soli meist im Hintergrund und man mischt immer wieder einige folklorische Melodien in den Sound mit ein, die Kalmah ihre eigene Nische sichern. Nach den Aufnahmen verlässt Keyboarder Pasi die Band und gibt an Marco Sneck ab, der auch bei Poisonblack, Charon und etwa 15 anderen Bands in die Tasten greift.

Mit ihm zusammen nehmen sie 2006 "The Black Waltz" auf und setzen mit der Mischung aus Black, Thrash und Death Metal einmal mehr Akzente. Dennoch treten sie auch mit dem zwei Jahre später erscheinenden "For The Revolution" leider zu keiner Zeit aus dem Schatten von Children Of Bodom oder Norther heraus. Das liegt wohl vor allem daran, dass die Jungs so gut wie nie auf Tour sind. Erst 2008 finden sie den Weg auch über die finnischen Grenzen hinaus, allerdings nach Kanada.

Alben

Kalmah - 12 Gauge: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 12 Gauge

Kritik von Michael Edele

Starke Scheibe für Liebhaber der härteren Gangart. (0 Kommentare)

Kalmah - Swampsong: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2003 Swampsong

Kritik von Michael Edele

Death Metal finnischer Prägung mit pfeilschnellen Gitarrenläufen. (0 Kommentare)

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