Porträt

laut.de-Biographie

Hertz

Pierre Jerksten ist einer der umtriebigsten Künstler in der skandinavischen Techno-Szene. Zahlreiche Releases auf einschlägig bekannten Labels wie Primate, SLS, Zync oder Recycled Loops kann er vorweisen. Außerdem steht er beinahe jedes Wochenende in irgendeinem Club an den Plattenspielern. Egal ob im Studio oder im Club - Hertz steht für hart kickende Techno-Tracks, die gerne mit ein wenig Funk angereichert werden.

Auch wenn er sich seit den späten 80er Jahren zuerst Acid-House und später Techno voll und ganz verschrieben hat, lässt er doch keinen Zweifel daran, wo seine musikalischen Wurzeln zu suchen sind. "Meine wichtigsten Einflüsse waren 1981 Bands wie Depeche Mode, Kraftwerk und Afrika Bambaataa", sagt der 32-jährige Jerksten 2004 einem französichen Szene-Magazin. Später stehen EBM-Bands wie Front 242 hoch im Kurs, bis schließlich House und Techno beginnen die Clubkultur zu dominieren.

Seither hat sich Pierre Jerksten mit Haut und Haaren der elektronischen Musik verschrieben. Als DJ legt er seit 1990 fast jedes Wochenende auf. Zusätzliche Gigs unter der Woche halten ihn außerdem auf Trab. Mitte der 90er erscheinen seine ersten Veröffentlichungen. Trance und Goa sind seine bevorzugten Genres. Gegen Ende der 90er werden seine Produktionen härter und perkussiver. Funky Tribal-Techno wird fortan das Markenzeichen von Hertz.

Für seine zahlreichen Produktionen gründet er schließlich die beiden Labels Sway und Q-Records. Zu den vielen Pseudonymen, die er für seine Releases benutzt gehören unter anderem: Night Flight, Pierre J, Savastano, Homerun, Espionage oder Sidechained. Die größte Popularität erlangt er aber als Hertz. Seine Tracks werden vor allem von Vertretern der harten Fraktion wie Chris Liebing, Adam Beyer, Gayle San, Luke Slater, Jay Denham oder Redhead gerne gespielt.

Hertz selbst legt erst 2005 mit dem Doppelalbum "Presents: Perspectives" einen eigenen Mix vor. Auf der Doppel-CD sind mit "Look Back", "Ett" oder "Julia" auch einige seiner Clubhits im Albumkontext vertreten. Die zweite CD geht mit insgesamt 31 gemixten Tracks in die Offensive. Von Jerkstens Vorliebe für Ambient, Electro und Italo-Disco ist hier freilich nichts zu hören. Mit sattem Druck geht das Set für 70 Minuten ordentlich nach vorne.

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