Porträt

laut.de-Biographie

Luke Slater

Er gilt inzwischen als einer der einflussreichsten DJs und Producer im Vereinigten Königreich, sein Name wird nicht selten in einem Atemzug mit Dave Clarke oder Cristian Vogel genannt. Mit der harschen Funkiness vieler seiner Tracks, die in der geistigen Tradition Detroiter Musiker wie Jeff Mills, Robert Hood oder Carl Craig sicherlich ihren prominentesten Vergleichspunkt hat, schuf Luke Slater über die Jahre seinen eigenen Stil.

Stilistische Restriktionen erlegte sich Slater nie auf und so finden sich unter seinen Releases flächige Ambient-Tracks ebenso wie harte Tanzflächenfeger. Der britischen Interpretation von Techno verlieh er durch eine Vielzahl von Releases unter den Pseudonymen Translucent, Morganistic, Clementine, Luke Slater's 7th Plane sowie Planetary Assault Systems wesentliche Impulse und prägt deren Erscheinungsbild bis heute entscheidend mit.

Luke Slater wurde in Reading geboren, wo alljährlich das größte Alternative-Festival auf den britischen Inseln über die Bühne geht. Schon früh zog es ihn nach London, wo ihn die Arbeit in einem Plattenladen schnell mit der gerade entstehenden elektronischen Musikszene in Berührung brachte und nicht mehr loslassen sollte. Ende der 80er Jahre übersiedelte Slater nach Brighton, um Jelly Jam Records, seinen eigenen Plattenladen mit dazugehörigem Label zu eröffnen, und dort kurz darauf sein Vinyldebut heraus zu bringen.

Mit dem einsetzenden Technoboom folgte Slaters produktivste Schaffensphase mit Veröffentlichungen auf dem niederländischen Djax-Up-Beats Label sowie bei Irdial und Peace Frog, wo er annähernd ein Dutzend 12" heraus brachte. Mit den 90ern wurden seine Releases zunehmend experimenteller in ihrem Ansatz, behielten aber durch eine minimale und gleichzeitig komplexe Rhythmik immer genügend Dancefloor-Appeal.

1997 wurde er dann von Mute-Label-Chef Daniel Miller für dessen Sublabel Novamute gesigned und debutierte dort im selben Jahr mit dem Longplayer "Freek Funk", der Slaters elektronische Funkiness nun auch einem breiteren Publikum bekannt machte. Nach dem 1999er Album "Wireless" steht mit "Fear And Loathing" 2001 erstmals eine Mix-CD von Luke Slater mit einigen seiner All-Time-Favourites in den Plattengeschäften.

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