Porträt

laut.de-Biographie

Freeform Five

Wirft man bei Freeform Five einen Blick in die Liste der Remixe, dann stellt sich zunächst einmal ungläubiges Erstaunen ein. Dort finden sich Namen wie der des Playhouse-Acts Isolée einträchtig neben Elton John, Beach Boy Brian Wilson, Mylo, Alter Ego, Felix Da Housecat und N.E.R.D. So unterschiedlich wie die genannten Künstler sind auch die Persönlichkeiten die Freeform Five ausmachen.

Da ist zunächst Songwriter, Produzent und Muliinstrumentalist Anu Pillai, um den sich die drei Stimmen von Cabba, Tamara Barnett-Herrin und Nick Decosemo gruppieren. Pillai, der sich seit seinem sechsten Lebensjahr mit Haut und Haaren der Musik verschrieben hat, zählt neben Afrika Bambaataa und Harold Faltenmayer vor allem Jazz auch Rare Grooves zu seinen prägenden Einflüssen.

Ganz anders Nick Decosemo, der Erasure zu den unvergänglichen Jugendsünden zählt und im Alter von 15 Jahren mit Pillai eine Band gründet, die es bereits ein Jahr später ins Vorprogramm von Ska-Legende Desmond Dekker schafft. Als Decosemo sich Richtung Schottland aufmacht, um auf's College zu gehen und Pillai in Newcastle bleibt, zerbricht die hoffnungsvolle Band.

Fortan suchen beide ihr Heil an den Turntables. Im schottischen Dundee veranstaltet Decosemo mit seinen Kumpels Gary und Roy eine erfolgreiche Partyreihe. Gary landet später bei Snow Patrol und Roy macht sich als Bastard-Pop-Pionier unter dem Pseudonym The Freelance Hellraiser einen Namen. Pillai zieht es nach seiner Residency im Riverside Club von Newcastle nach Cambridge, um Studium und DJ-Karriere gleichzeitig voran zubringen.

Dort trifft er Tamara, die soeben aus den USA zurück gekehrt ist und in die britische Clubkultur eintaucht. Zusammen veranstalten sie regelmäßige House-Parties. Er legt auf, sie besorgt die Visuals. Als Nich Decosemo bei den beiden vorbeischaut und der in Sierra Leone geborene Weltbürger Cabba zu ihnen stößt, erblickt Freeform Five das Licht der Welt.

Vielfältig wie die Lebensläufe der Freeform Five-Mitglieder präsentiert sich auch die Musik des Quartetts. Dub und Reggae finden genauso Eingang, wie Electro, House, Rock, Hip Hop, Funk oder Soul. Die drei Stimmen von Freeform Five heben die Songs zudem von den allermeisten Club-Produktionen ab.

Mit dem Remix des Isolée-Hits "Beau Mot Plage" bringen sich die Engländer 2001 ins Gespräch. Aufträge für Elton John und N.E.R.D. folgen. Bis zu einem eigenen Album dauert es allerdings noch. Im Sommer 2005 erscheint mit "Misch Masch" eine Mix-CD, bevor im Herbst desselben Jahres endlich der lange erwartete Longplayer "Strangest Things" in die Regale kommt.

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