Porträt

laut.de-Biographie

Fatal Embrace

Nosferatu nennen Shouter Dirk 'Heiländer' Heiland, die beiden Gitarristen Hardy und Fraggle, sowie Basser Johnny und Drummer Martin Pfeiffer 1993 ihre Band, nur um sie vier Wochen später in Fatal Embrace umzutaufen.

Bereits ein Jahr später veröffentlichen sie ihr erstes Demo, ziehen Konzerte an Land und bekommen auch einen Beitrag bei 'Hardline TV' im Offenen Kanal Berlin. 1995 sind sie ebenfalls sehr aktiv, drehen ein eigenes Livevideo und spielen zusammen mit Bands wie Killing Spree (Ex-Enslaved) oder Disharmonic Orchestra. Allerdings lösen sich Fatal Embrace Ende des Sommers auf, weil sie sich musikalisch nicht mehr einigen können.

Zwei Jahre später suchen sich Heiländer, Martin und Hardy mit Karsten einen neuen Gitarristen und reanimieren die Band. Nachdem sie ein weiteres Demo einspielen, wird auch die Presse so langsam aufmerksam. Größere Konzerte mit Grave Digger, Molly Hatchet und Ferox folgen.

Fatal Embrace unterschreiben bei Gutter Records und sammeln mit Acts wie Destruction, Metal Church oder Krisiun weitere Live-Erfahrungen. Dass sie musikalisch ganz deutlich und massiv von Slayer beeinflusst sind, kann dabei nur helfen.

So erscheint 2000 das Debüt "The Ultimate Aggression". Mit Pavement Records ziehen sie auch einen Deal in den Staaten an Land. Allerdings müssen sie sich ihre Konzerte mit Overkill oder Halford größtenteils selbst organisieren. So trennen sie sich bald wieder von Gutter Records.

Inzwischen haben sie mit Ronald Schulze wieder einen festen Bassisten, entern mit ihm das Spiderhouse Studio von Harris Johns (Kreator, Voivod) und nehmen dort die EP "Returned To Hell" auf. Dieser folgt 2002 das nächste Album "Legions Of Armageddon", das wieder einmal wie ein Slayer/Exodus-Tribute klingt.

Ohne festes Label oder eine anständigen Vertrieb im Rücken touren sie mit Holy Moses und Desaster durch Europa und sorgen für wachsende Resonanz auf Seiten des Publikums. Allerdings fällt es der Band auch weiterhin schwer, ein Label für ihre Musik zu begeistern.

Mitte 2003 packt Drummer Martin seine Sticks ein und verlässt Fatal Embrace. Nachdem in Person von Marko Thäle entsprechender Ersatz gefunden wurde, basteln sie eifrig an neuen Songs und versuchen nach wie vor, so oft wie möglich live zu spielen. Mit Sodom und Vendetta touren sie 2005 durch Deutschland und veröffentlichen mit "Born In Blasphemy" eine weitere EP.

Ende des Jahres gehen sie wieder zu Harris Johns ins Studio, um dort ihr drittes Album einzuspielen. Das ist Anfang 2006 auch fertig, doch noch ehe ein Label am Start ist, steht im April eine weitere Europatour mit Sodom und Assassin an. Anfang November liegt "Dark Pounding Steel" schließlich via Pure Steel Records in den Läden.

Obwohl Thrash Metal eigentlich zu der Zeit ein großes Thema darstellt, kommen sie auch mit diesem Deal nicht wirklich weiter. Zwar waren die Touren einigermaßen hilfreich, doch als Fatal Embrace 2008 mit den Arbeiten an der nächsten Scheibe beginnen, kommt es einmal mehr zu Problemen im Line-Up. Neben Heiländer und Ronald schrubben schließlich Moloch und Spezi die Saiten, der Pulverisatör zerlegt die Drums.

Eine Konstellation, von der sich Metal Blade beeindrucken lassen: Sie nehmen Fatal Embrace 2010 unter Vertrag. Im Frühjahr ist das Album endlich fertig, Anfang Juni steht "The Empires Of Inhumanity" in den Regalen. Wer bei den Berlinern die Gitarre zupft, scheint kaum eine Rolle zu spielen. Die Parallelen zu Slayer bleiben prägend.

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