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laut.de-Biographie

Fall Of Serenity

Fall Of Serenity gehen 1998 in Schleiz, Thüringen, aus der Band Contrition hervor. Zum Line-Up zählen damals neben Sänger Lars noch die beiden Gitarristen Alex Fischer und Eddy Langner, Basser Andreas Ferge und Drummer Uli Walther. Zu Beginn ihrer Karriere zeigt sich das Quintett noch massiv von traditionellen, schwedischen Death Metal Bands wie Dismember, Unleashed oder Grave beeinflusst und schlägt musikalisch in die selbe Kerbe.

Fall Of Serenity - The Crossfire Aktuelles Album
Fall Of Serenity The Crossfire
Ein bärenstarkes Schwedentod-Album.

Da es sich bei allen um keine Greenhorns mehr handelt, ist die erste EP "Smoldering Doom" schnell aufgenommen und steht 1999 in den Regalen. Das Debüt erscheint noch über das kleine 83 Records Label in der Schweiz, doch schon kurze Zeit später folgt auch noch eine Split-EP mit Heaven Shall Burn über Deeds Of Revolution Records. Dort ist zum ersten Mal auch René Betzold zu hören, der sich fortan den Gesang mit Lars teilt.

Um das aber richtig in Szene zu setzen, nehmen sie zunächst noch mal ein Demo auf, mit dem sie sich bei diversen Labels bewerben. Voice Of Life Records beißen schließlich an und veröffentlichen Ende 2001 "Grey Man's Requiem". Andreas hat derweil seinen Job am Bass gekündigt, weswegen John Gahlert in die vier Saiten greift, der schon mit René, Alex, Eddy und Impending Doom Drummer Patrick W. Engel beim Nebenprojekt Obscuration zockt. Auch hier zeigt sich wieder die Vorliebe für Dismember, covern sie doch deren Track "Casket Garden" neben einer interessanten Version von Black Sabbaths "Electric Funeral".

Für das Ende 2004 erscheinende "Royal Killing" Album stehen sie schon bei Metal Age Productions unter Vertrag. Da sich neben Lars auch Uli vom Acker gemacht hat, sitzt inzwischen Nick Putzmann hinter den Drums. René hat die Vocals allein übernommen, und die Band legt mehr Wert auf die Gitarrenarbeit, so dass sie zu den Dismember-Parallelen auch deutliche Einflüsse von At The Gates und Edge Of Sanity mischen.

Kein neues Album ohne eine Besetzungswechsel und neues Label, könnte man denken. Denn Mitte Mai 2006 erscheint "Bloodred Salvation" über Lifeforce Records. Die Kessel bearbeitet nun Lutz Einenkel und für die Produktion zeichnet Jacob Hansen (Mercenary/Communic/Raunchy) verantwortlich. Schon bevor die Scheibe in den Regalen steht, sollen Fall Of Serenity eigentlich zusammen mit Hate Eternal, Spawn Of Possession und Shadowsland in Europa unterwegs sein. Allerdings patzen die Tourpromoter Metallysee einmal mehr und die Sache geht in die Hose.

Nach einem Gig auf dem Party San Festival entschließt sich Shouter René, die Band zu verlassen. So übernimmt einfach Basser John den vakanten Platz und drückt den Bass Simon Brach in die Hand. In der Besetzung geht es auf eine kleine Tour mit By Night, doch Simon bleibt nicht lange dabei. Als es an die Arbeiten zum neuen Album geht, greift auf einmal Gitarrist Alex in die Stahlsaiten. Seinen Platz hat derweil Ferdinand Rewicki eingenommen, der sein Debüt auf "The Crossfire" gibt. Die Scheibe erscheint Mitte November 2007 und bietet erstklassigen, melodischen Death Metal.

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