Porträt

laut.de-Biographie

Faderhead

Der Mann, der sich Faderhead nennt und mit bürgerlichem Namen Sami Mark Yahya heißt und in Hamburg wohnt, ist bereits Produzent aktiv, ehe er sich an eigene EBM-Songs wagt und erstmals auf dem "Advanced Electronics 3"-Sampler für Aufmerksamkeit sorgt.

Das 2006 veröffentlichte "FH1" überrascht durch seine Vielfalt, die Faderhead damit erklärt, dass er eigentlich nicht aus der EBM- und Gothic-Szene stammt. Vielmehr beschäftigt er sich auch mit Sounds der Marke Fear Factory, Pantera, Stuck Mojo, aber genauso mit Ice Cube, Fatboy Slim oder Daft Punk. All dies vermischt sich mit einer Vorliebe für Synthesizer und fette Drumbeats, die dem Ganzen seinen Stempel aufdrücken.

Um live performen zu können, holt sich Faderhead Drummer Alex Montana und einen weiteren Keyboarder ins Boot. Ein knappes Jahr später steht "FH2" in den Regalen. Obwohl auf der Scheibe keine Gitarren zu hören sind, hängt sich der Frontmann live die Klampfe um und sorgt so für deutlich mehr Power. Da er früher zudem in diversen Metalbands die Saiten hat qualmen lassen, stellt dies keine größere Herausforderung dar.

Live ist nach wie vor Alex zu hören, doch an den Keys steht inzwischen die äußerst reizende Dr. T. Songs wie "Dirtygirrrls/Dirtybois" sind ein absolute Tanzflächenfüller und die Nummer dürfte wohl in sämtlichen, schwarzen Discos rund um den Erdball laufen.

Dennoch wirft das Projekt nach wie vor wenig Geld ab. Faderhead beendet seinen Vertrag mit Accession Records Anfang 2008 und stellt die Veröffentlichung einer neuen Scheibe gar in Frage. Bei L-Tracks Records findet er eine neue Heimat, wo "FH3" Anfang Oktober erscheint.

Alben

Faderhead - FH3: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2008 FH3

Kritik von Michael Edele

Balladen zum Heulen und Stoff zum Tanzen. (0 Kommentare)

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare