Porträt

laut.de-Biographie

End Of Green

Die Stuttgarter End Of Green existieren in ihrer Grundform seit 1992. In den Anfangstagen waren sich die Mitglieder über den Sound nicht immer einig, weshalb auch ein paar Demos und Line-Up-Wechsel ins Land ziehen, ehe sie einen Deal über fünf Alben mit Nuclear Blast abschließen und '96 ihre erste CD "Infinity" auf den Markt bringen.

Zu diesem Zeitpunkt besteht die Band aus Sänger/Gitarrist Michael Huber, Gitarrist Oliver Merkle und Drummer Matthias Siffermann. Basser Rainer Hampel stößt erst nach den Aufnahmen des Debüts zur Band. Ihren Sound beschreiben die Jungs mit der seltsamen Bezeichnung Depressed Subcore, was im Prinzip erst mal gar nichts aussagt und die Mischung aus Gothic Rock und Metal eigentlich nicht trifft.

Schon nach der ersten Scheibe trennen sich Nuclear Blast und End Of Green wieder und die Band veröffentlicht ihre nächste CD über das neue Subzero Records Label ihres langjährigen Produzenten Ecki Erienbusch. Der Sound der Band hat sich in den letzten zwei Jahren um einiges verändert, denn inzwischen sind die Klänge grungier und alternativer. Nach der Veröffentlichung von "Believe, My Friend ..." kommt mit Michael Setzer ein weiterer Gitarrist in die Band, der den Platz von Oli einnimmt.

Durch eifriges touren mit so unterschiedlichen Acts wie Paradise Lost, Iggy Pop, In Extremo oder Sentenced erspielen sie sich eine immer größere Fanschar und wechseln für ihr nächstes Album zum Silverdust Label, auf dem sie mit den Ulmer Bloodflowerz und vor allem den Kollegen von Undertow in bester Gesellschaft sind, deren Labelkollegen sie auch schon bei Subzero waren.

Zwar dauert es vier Jahre, bis das dritte Album endlich in den Läden steht, doch das warten hat sich auf alle Fälle gelohnt. Daran ändert auch die Coverversion von "Black No 1" nichts, die dem Original von Type O Negative nicht wirklich das Wasser reichen kann. Aber die Mischung der verschiedenen Musikstile und vor allem Michaels variabler Gesang machen "Songs For A Dying World" zu einem richtig guten Album. Textlich tragen sie ab und an zwar etwas dick auf und leiden für die ganze Welt, aber zum Glück driften sie nie ganz ins Selbstmitleid ab, sondern kriegen immer wieder die Kurve.

Dann vergeht zur Überraschung vieler gerade mal ein Jahr, ehe sie mit "Last Night On Earth" um die Ecke kommen und ihren musikalischen Stil anscheinend gefunden haben, denn die Unterschiede zum Vorgänger sind nur marginal. Abermals verbreiten sie wunderschöne Melancholie und peppen diese immer wieder durch einen kleinen Schuss positive Energie auf. Die letzte Nacht auf Erden wollen sie den Fans anschließend auch mit Undertow versüßen, jedoch müssen die letzten Gigs der Tour gecancelt werden, weil Sänger Michael sich eine empfindliche Zahnentzündung zuzieht.

Nach einer kurzen Pause holen sie die Dates aber nach und spielen sogar ein paar Konzerte mit Katatonia. Den Sommer über stehen diverse Festivals wie das Summer Breeze an, auf dem sie gewissermaßen schon zum Inventar gehören. So langsam stehen auch die nächsten Studioarbeiten an. Dieses Mal bewegt sich das Quintett zu Alex Krull (Atrocity) in dessen Mastersound Studio.

Dort nehmen sie ihr fünftes Album "Dead End Dreaming" auf, wovon sie auf dem Summer Breeze 2005 auch schon ein paar Songs präsentieren. Die Scheibe erscheint Mitte August und schließt musikalische nahtlos an die beiden Vorgänger an. Im Anschluss daran bleibt es allerdings relativ lange sehr ruhig um die Band, denn Michael arbeitet an seinem ersten Solo-Album. Dieses nimmt er unter dem Namen Michelle Darkness in Finnland auf und spielt auch fast alles selber ein.

Nachdem End Of Green als Überraschungsgast auch auf dem Summer Breeze 2007 wieder mit von der Partie sind, erscheint "Brand New Drug" Ende Oktober über AFM Records. Neben neun eigenen Songs finden sich je auch eine Coverversion der Ramones ("Pet Semetary"), Simon & Garfunkel ("The Sound Of Silence") und eine von Joy Division ("Love Will Tear Us Apart") auf dem Album.

Doch End Of Green waren in der Zeit ebenfalls nicht faul und haben an ihrem Album "The Sick's Sense" gebastelt, das Mitte August erscheint. Da sie zur gleichen Zeit auch auf dem Summer Breeze wieder auf der Bühne stehen, lassen sie sich etwas Besonderes einfallen und laden die Presse zum Weißwürstl-Frühstück ein. Um die neue Scheibe live zu promoten geht es im Oktober mit Subway To Sally auf Tour.

Hubers Michel scheint sich derweil zu langweilen, denn er reaktiviert seine alte Band Die Fuge unter dem neuen Banner Bury Me Deep erneut und nimmt mit ihnen 2009 "... Nearly Down" auf. End Of Green liegen derweil aber noch lange nicht auf Eis, denn bereits Mitte August 2010 steht mit "High Hopes In Low Places" das nächste Album in den Regalen. Ähnlich wie die Kollegen von Lacrimas Profundere bleiben auch die Stuttgarter ihrem Stil auf dem Album treu.

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Summer Breeze Dauergäste in Hochform

Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Dauergäste in Hochform, Summer Breeze | © laut.de (Fotograf: Michael Edele)

WGT 2008 End Of Green live in Leipzig.

End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen) End Of Green live in Leipzig., WGT 2008 | © laut.de (Fotograf: Björn Jansen)

End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act.

Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Als 'Ersatz' besser als der eigentlich ausgefallen Act., End Of Green auf dem Summer Breeze 2007 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele)

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