Porträt

laut.de-Biographie

Desaster

Die Koblenzer Jungs von Desaster haben sich ihren Bandnamen bei den Kollegen von Destruction und deren Song "Total Desaster" ausgeliehen. Die musikalischen Vorlieben der Koblenzer sind durchaus auch im Thrash Metal zu suchen, ein wenig verschieben sich die Grenzen aber auch in den Black Metal-Bereich.

Die Ursprünge der Band liegen schon in den späten 80ern, doch bis 1992 ist gerade noch Gitarrist Infernal vom ursprünglichen Line-Up übrig. Der schart allerdings Shouter Okkulto, Basser Odin und Drummer Luggi um sich, um die ersten Demos einzutrümmern. Merciless Records zeigen sich schließlich interessiert und veröffentlichen 1995 zunächst einmal eine streng limitierte Split-Single mit Ungod. Der folgt ein Jahr später das Debüt "A Touch Of Medieval Darkness". Darauf gibt es eine gute Mischung aus Black und Thrash Metal und auch ein paar mittelalterliche Elemente sind zu hören.

Ein Jahr später steht die EP "Stormbringer" in den Regalen. Inzwischen sitzt mit Tormentor ein neuer Drummer hinter der Schießbude. Mit diesem covern sie auch den gleichnamigen Song von Kreator. Nicht nur in der nationalen Undergroundszene haben sie inzwischen schon einen guten Namen, sondern auch bei den Düsterheimern in Skandinavien. Den bauen sie mit "Hellfire's Dominion" '98 weiter aus und sichern sich Gastbeiträge der Fronter von Living Death, Pentacle und Violent Force.

Die nächste Veröffentlichung steht Ende des folgenden Jahres an. Desaster feiern ihr zehnjähriges Jubiläum und veröffentlichen zu diesem Anlass das Doppelalbum "Ten Years Of Total Desaster". Darauf finden sich neue, alte, rare und bisher unveröffentlichte Songs. Das besondere daran ist, dass das Album ausschließlich auf Vinyl erscheint. Nach einer weitere Split mit ihren Kumpels von Pentacle, erscheint im Oktober 2000 über Iron Pegasus Records "Tyrants Of The Netherworld". Nachdem sie zu diesem Album ein paar Gigs spielen und auch in Wacken oder dem Fuck The Commerce auftreten, steigt Okkulto aus.

Seinen Platz nimmt Sataniac (Ex-Divine Genocide) ein, der aber noch nicht auf der 2001 erscheinenden Single "Souls Of Infernity" zu hören ist. Der Satanische gibt seinen Einstand zwei Jahre später auf "Divine Blasphemies" und auch Kreators Mille shoutet auf einem Track mit. Auf die prominente Unterstützung hätte die Band auch verzichten können, verfügt Sataniac doch über eine extrem brutale und kräftige Röhre. Dass da noch mehr drin ist, vermuten auch Metal Blade und nehmen Desaster schließlich unter Vertrag.

Noch bevor sie 2005 "Angelwhore" veröffentlichen, gehen sie zum ersten Mal in Brasilien auf Tour und sahnen dort mächtig ab. Dort erscheint auch die CD/DVD "Brasilian Blitzkrieg Blasphemies". Endlich stehen auch diverse Gigs im europäischen Ausland an und erneut einige Auftritte in Südamerika. Im Mai 2007 geht es wiederum ins Studio, um dort das siebte Album "666 - Satans Soldiers Syndicate" aufzunehmen. Gäste sind dieses Mal von Absu, Primordial und Melechesh dabei.

Entsprechend zum zehnjährigen Jubiläum erscheint 2009 "20 Years Of Total Desaster", worauf sich beide Demos, nahezu alle Special Releases auf Picture LPs und vier neue Songs befinden. Ihre Geburtstagsparty feiern sie derweil mit Freunden und Fans bei einer Rheinfahrt mit dem Schiff. Wie kaum anders zu erwarten, weichen Desaster auch auf "The Arts Of Destruction" keinen Millimeter von ihrem eingeschlagenen Weg ab und rumpeln nach wie vor irgenwo zwischen den Stühlen von Destruction und alten Enslaved.

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