Porträt

laut.de-Biographie

Circle Of Grin

Nachdem sie schon jahrelang in allen möglichen Bands ihr Glück versuchen, ist der Traum vom Leben als Rockstar für Drummer Carsten Brennecke, Basser Sebastian Lautenbach, Sänger Jan Müller und die beiden Gitarristen André Meinardus und Michael 'Deida' Dieterle lange ausgeträumt. Deswegen gehen sie im Dezember 2001 auch ganz locker und relaxt in einen Proberaum in Köln Ehrenfeld, um einfach ein wenig zusammen zu jammen.

Doch nicht nur Gottes Wege sind rätselhaft, auch der Herr der Rockmusik geht seine eigenen Pfade. Und so springt nicht nur ein Funke über: Der ganze Proberaum scheint in Flammen zu stehen, als die Fünf anständig rocken. Anstatt sich also nach der Session wieder in alle Winde zu zerstreuen, gründen sie Circle Of Grin und schreiben in Windeseile eine ganze Reihe Songs.

Damit wollen sie sich natürlich nicht verstecken, sondern präsentieren ihren schwer an Tantric, Days Of The New und vielleicht ein wenig Pearl Jam erinnernden Alternative Rock vor Publikum. Da dieses genauso enthusiastisch reagiert, wie die Band spielt, sind bald eine ganze Reihe von Club-Gigs abgezogen. Das erste Demo verzückt derweil die Fans im Frühjahr 2002. Als sie sich mit dem kleinen Indie-Label Eat The Beat Music handelseinig sind, erscheint im Herbst 2003 die EP "The End Will Be The Same". Zuvor rocken sie bereits als Co-Headliner auf dem Kölner Ringfest.

Das wiederholen sie 2004 und nehmen im blueBOX Studio in Troisdorf die nächste Scheibe "Same As It Never Was" auf. Den Vertrieb für das Album übernehmen Roadrunner Records. Seine Fans muss man sich live erarbeiten und so sind die Kölner bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Bands wie Koroded, Caliban, Cult Of Luna oder Die Happy unterwegs und rocken die Clubs.

Auch am Global Battle Of The Bands nehmen sie Teil und spielen als Best German Act Ende 2005 im Finale im Astoria Theatre in London. Allerdings wird es die beiden folgenden Jahre etwas ruhiger, was auch daran liegt, dass Drummer Carsten seinen Dienst quittiert. Erst, als der ehemalige Koroded-Schlagzeuger Ben Overmann einsteigt, ist wieder Dampf hinter den Kesseln. Gemeinsam machen sie sich 2007 wieder daran, neue Songs zu schreiben. Schließlich ist "The Beauty Of The Beast" in trockenen Tüchern und wird dem Publikum über die Homepage ab Mitte März 2008 vorgelegt.

Darauf rocken die Jungs wieder ordentlich von der Leber weg. Es fehlt nur noch eine anständige Tour, auf der sie die neuen Songs präsentieren können. Als echte CD im Case und mit Booklet gibt es die Scheibe aber eben nur bei Livekonzerten und über die Homepage zu beziehen. Erst Mitte Mai ist das Album als Digitale Veröffentlichung offiziell zu haben. Da sich aber keine Besserung der Situation abzeichent, schmeißt Sänger Jan im Herbst hin und konzentriert sich eher auf seine neue Band Last One Dying, die mehr in die Richtung Metalcore geht.

Auch die restlichen Mitglieder streichen nach einem Abschiedsgig Ende Januar 2009 endgültig die Segel.

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