Porträt

laut.de-Biographie

Days Of The New

"Days Of The New" ist Travis Meeks. Das ist im Vorwege zum zweiten Album besonders deutlich geworden; Jesse Vest, Matt Taul und Todd Whitener trennten sich von Meeks. Doch bereits zu gemeinsamen Zeiten war die Band Sprachrohr einzig von dem Mann, der sich an keine Zeit in seinem Leben erinnert, "in der ich nicht Musik spielte, sie schrieb oder irgendwas im Zusammenhang mit Musik machte."

Days Of The New - Days Of The New 2 Aktuelles Album
Days Of The New Days Of The New 2
Akkustik Bombast mit zuviel Ballast an Bord

Der Musikfanatist wuchs zusammen mit Jesse Vest und Matt Taul in Charlestown, Indiana auf. Seit ihrem zehnten Lebensjahr verbrachten sie die meiste Zeit zusammen, zogen gemeinsam nach Kentucky und gründeten dort mit Todd Whitener "Days Of The New". 1997 veröffentlichte das Quartett sein Debütalbum; produziert von keinem geringeren als Scott Litt, der zuvor schon mit R.E.M. gearbeitet hatte. Die Singles "What’s Left For Me?" und vor allem "Touch, Peel And Stand" fanden Anklang und eine Käuferschaft, die "Touch, Peel And Stand" auf Nummer 1 der Charts hieven konnte.

Fragen nach den für einen 17-Jährigen äußerst komplexen Arrangements beantwortete Travis Meeks stets mit Erstaunen. "Ich schreibe einfach das, was tief in mir steckt. Über Sachen, die mir passiert sind, die mich verfolgen und beschäftigen." Aus dieser Leidenschaft, die ihn Musik atmen und leben lässt, erklärt sich auch der immense Anspruch, den er an sich und sein Schaffen stellt. Er möchte weit mehr als "auf akkustischen Instrumenten gespielte Rockmusik" veröffentlichen und experimentiert stetig an seinem Sound.

Gerade diese Experimente vergrätzten allerdings seine Mitstreiter. Es scheint nicht einfach zu sein, mit oder unter ihm zu arbeiten: "Es hätte mit der Band durchaus klappen können, wenn sie bereits gewesen wären, zu experimentieren. Es war eine bewusste Entscheidung die Musik weiter zu fassen, aber die Jungs waren dafür eben nicht zu haben. Sie hatten eben ein anderes Bild, ein anderes musikalisches Ziel vor Augen."

An Zielvorstellungen mangelt es ihm dagegen nicht. Ein zeitloses Gesamtkunstwerk muss es sein - so einfach lautet der bescheidene Anspruch an sich selber. Zwei Alben hat er hinter sich und ist damit seinem Ziel "schon näher gekommen", wie er behauptet. Ob's in weiteren Anläufen gelingt? Wir werden es ja hören.

Alben

Videos

Shelf In The Room
Enemy
Touch, Peel And Stand
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