Porträt

laut.de-Biographie

Beholder

Beholder entstehen 1998 dank der Idee von Sänger Patrick Wire in Mailand. Dieser sucht sich also ein paar weitere Nasen zusammen, mit denen er fortan durch die Heide dröhnen kann. Die sind schnell gefunden und auch das Songwriting geht gut von der Hand, denn Anfang '99 nehmen sie schon an mehreren Wettbewerben teil. Im Mai desselben Jahres stoßen Gitarrist Matt Treasure und Sängerin Leanan Sidhe zum Line-Up hinzu und das erste Demo entsteht. Für das zweite stehen neben Basser Andy Newman noch Drummer Mike Sachs und Keyboarder Pete Ryan zur Verfügung, die auf Demo Nr. 3 noch mit Markus Mayer an der zweiten Kampfe verstärkt werden.

Beholder - Lethal Injection
Beholder Lethal Injection
Neues aus der italienischen Power Metal-Szene.
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Bevor es aber wirklich losgeht, steigt Newman aus und macht Platz für Andy McKein. Als im Juli 2000 Dragonheart Records an die Tür klopfen, ist die Sache mit dem Deal schnell unter Dach und Fach. Im September entern Beholder das Studio und nehmen "The Legend Begins" auf. Musikalisch orientieren sie sich an ihren Vorbildern Gamma Ray, Virgin Steele oder Rhapsody und bringen sauberen Power Metal zu Gehör, der durch Leanans Gesang aus der Masse heraus sticht. Doch kaum ist die Scheibe auf dem Markt, machen sich Peter und Mike auf und davon und müssen durch Mark Vikar (Keys) und Thyus Onil (Drums) ersetzt werden.

In dieser Besetzung treten Beholder im Juni auf dem Gods Of Metal Festival auf, wo sie unter anderen für Größen wie Judas Priest, Motörhead, Savatage und Benediction eröffnen. Danach machen sie sich mehr oder minder direkt an die Arbeiten zum zweiten Album, welches jedoch erst im Herbst 2002 erscheint und auf den Namen "Wish For Destruction" hört. Sowohl gesangstechnisch als auch musikalisch machen sie einen großen Schritt nach vorne, orientieren sich aber weiterhin etwas zu deutlich an Acts wie Stratovarius oder Blind Guardian.

Nach der Veröffentlichung geht es erst mal auf Tour, quer durch den Stiefel und der Gig mit Virgin Steel und Labyrinth auf dem Agglutination Metal Fest 2003 ist ein kleiner Höhepunkt der Karriere. Doch dann steht wieder Studiozeit an, denn das dritte Album ist soweit fertig geschrieben. Matt Treasure hat inzwischen seine Koffer gepackt und widmet sich fortan seinem Projekt Wildrunks. Sein Ersatzmann präsentiert sich auf der Tour mit Vision Divine zum ersten Mal den Fans. Das Ende August 2004 erscheinende "Lethal Injection" kann er jedoch auch nicht über das Mittelmaß heraus heben.

Nach der Veröffentlichung geht es mit Vision Divine noch mal für ein paar Dates auf Tour, doch die Luft ist mehr und mehr raus aus der Band. So dauert es auch nicht mehr lange und die Italiener werfen die Flinte ins Korn und tragen Beholder zu Grabe.

Alben

  • Beholder

    Kurz und schmerzlos.

    http://www.beholderofficial.com

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