Porträt

laut.de-Biographie

Labyrinth

Labyrinth legen 1991 in der Besetzung Fabio Lione (voc), Olaf Thörsen (g), Andrea Cantarelli (g), Christiano Bertocchi (b), Ken Taylor (keys) und Frank Andiver (dr) unter lauter seltsamen amerikanischen Pseudonymen los. Bis 1994 haben sie ihr erstes Demo zusammen und können mit dem darauf enthaltenen Power Metal sehr positive Reviews einfahren. Daraufhin kommt ein Deal mit dem Underground Symphony Label zustande, ein Jahr später erscheint die EP "Piece Of Time". Mit ihrem ersten Full-Lenght Player "No Limits" erregen sie auch außerhalb Europas Aufsehen und fahren auch einen Deal in Japan ein.

Innerhalb der Band kommt es zu einigen Spannungen, so dass Sänger Fabio die Band verlässt und zuerst bei Athena und anschließend bei Rhapsody einsteigt. Auch Ken Taylor und Frank Andiver kratzen die Kurve, ihre Plätze nehmen Andrea De Paoli (keys) und Mattia Stancioiu (dr) ein. Den vakanten Sängerposten besetzten sie mit Roberto Tiranti und nachdem sie einen Deal bei Metal Blade unterschrieben haben, geht es ab ins Studio, um "Return To Heaven Denied" aufzunehmen. Noch bevor das Album erscheint, spielen sie zusammen mit Größen wie Black Sabbath, Pantera, Helloween, Blind Guardian und Stratovarius auf dem Gods Of Metal Festival.

Der Erfolg der Band steigt stetig an, doch Tiranti steigt kurz nach der Veröffentlichung der Scheibe wieder aus. Seinen Platz nimmt Domine Sänger Morby ein, der Labyrinth durch die komplette Europa Tour mit Primal Fear und Hammerfall begleitet. Auf der folgenden EP "Timeless Crime" ist aber Tiranti schon wieder mit dabei und auch die folgenden Festivalauftritte meistert der Sänger souverän.

"Sons Of Thunder" kommt etwas später als geplant in die Läden, da der erste Mix der Scheibe etwas zu dünn ausfiel und entsprechend nachgebessert werden musste. Doch kurz nach Erscheinen der CD geht es für Labyrinth und die ebenfalls italienischen Kollegen von Vision Devine (die zweite Band von Olaf Mattia und Andrea De Paoli), ab nach Südamerika, wo sie jeden Abend in ausverkauften Häusern spielen. Auch zurück in Europa folgt eine Tour der nächsten. Zunächst selbst als Headliner mit Sigma durch Italien, danach als Support für Helloween durch ganz Europa. Danach stehen ein paar Widrigkeiten mit ihrem italienischen Label an, ehe sie ein italienisches Festival mit den Kollegen von Domine, White Skull, Skylark, Novembre and Centurion auf die Beine stellen.

Als sie an den Arbeiten zum nächsten Album sitzen, zeichnet sich ab, dass Olaf nicht mehr mit der musikalischen Ausrichtung einverstanden ist und sich ganz seiner anderen Band Vision Devine widmen will. Mattia und Andrea verzichten inzwischen auf die lächerlichen amerikanischen Namensabwandlungen und bewerben sich mit einem Vorabdemo bei diversen Labels. Century Media machen den Deal für Europa und Amerika und King Records für Japan. Im Januar 2003 beginnen sie dann mit den Aufnahmen und Ende Juni erscheint das Album dann. Musikalisch wieder mehr in der Ecke von "No Limits" und "Return To Heaven Denied" kann die CD durchaus überzeugen und sollte der Popularität der Band recht zuträglich sein. Sänger Roberto hat zwischenzeitlich noch ein Engagement beim The Ten Commandements Musical angenommen und wird dort bis Anfang 2004 zusätzlich beschäftigt sein.

Alben

Labyrinth - Labyrinth: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2003 Labyrinth

Kritik von Michael Edele

Die Italiener setzen bei ihrer Melodic Metal-Mucke auf Gitarren. (0 Kommentare)

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