Porträt

laut.de-Biographie

At Vance

Der ehemalige Zed Yago-Sänger Oliver Hartmann und der Ex-Velvet Viper-Gitarrist Olav Lenk sind beides schon erfahrene Musiker, als sie 1998 in Mainz ihre neue Band At Vance gründen.

Musikalisch bewegen sie sich in der klassischen Power Metal-Ecke und ziehen bald einen Deal bei Shark Records an Land. Mit Gitarrist Rainald König, Basser Jochen Schnur, Keyboarder Uli Müller und Drummer Jürgen Lucas spielen sie das Debüt "No Escape" ein. Auf der Scheibe finden sich neben den eigenen Songs auch eine Interpretationen von Vivaldis "Sommer" und ABBAs "Money, Money, Money". Schnell sind Vergleiche mit Stratovarius oder Yngwie Malmsteen zur Hand, die auch beim Zweitwerk "Heart Of Steel" greifen.

Darauf gibt es erneut eine Coverversion von ABBA ("S.O.S.") und eine Adaption von Chopins "Etüde Nr.4". Vor allem in Japan schlagen die Mainzer richtig ein. In Windeseile machen sie sich an den Nachfolger "Dragonchaser". Damit punkten sie nicht nur in Fernost ganz hervorragend, sondern auch im Rest der Welt. In AFM Records finden sie ein Label, das größere Möglichkeiten bietet, und veröffentlichen dort 2002 bereits "Only Human".

Damit erscheint das letzte Album in der klassischen Besetzung, denn nach einer Tour mit Angel Dust und Rhapsody Of Fire, streichen Keyboarder Uli, Basser Jochen und vor allem Sänger Oliver die Segel. Die verwaisten Posten stockt Olaf mit Sascha Feldmann am Bass und dem durch seine Gastspiele bei Abstrakt Algebra, Yngwie Malmsteen und Therion bekannten Sänger Mats Levén auf. In der Besetzung nehmen At Vance "The Evil In You" auf, das zur bis dato erfolgreichsten Scheibe der Bandgeschichte avanciert.

Während Ex-Sänger Oliver immer wieder bei Projekten wie Aina oder Avantasia von sich reden macht, sind At Vance 2003 erst einmal mit Kamelot auf Tour. Doch erneut ist Mitgliederschwund zu verzeichnen: Gitarrist Rainald, Bassist Sascha und Drummer Jürgen verabschieden sich. Auf den zweiten Gitarristen verzichten At Vance fortan, holen sich jedoch mit John Smith (Ex-Scanner/Gallows Pole) und Marc Cross (Ex-Metalium/Helloween) recht prominenten Ersatz an Bass und Drums.

Mit den beiden Neuen bringen At Vance 2005 "Chained" auf dem Markt und beweisen auf den Dates mit Brainstorm und Mercenary ihre Live-Qualitäten. Trotz aller Erfolge rappelt es anschließend mächtig im Karton. Am Ende setzt Olaf die komplette Band vor die Tür. Stattdessen holt er sich den Thunderstone-Sänger Rick Altzi und lässt Purple Haze-Basser Manuel Walther und Drummer Alex Landenburg (Mekong Delta, Axxis, Ex-Annihilator) seine neuen Songs einspielen.

Mehr oder weniger regelmäßig veröffentlichen Olaf und Rick weiterhin CDs und suchen sich für Live-Auftritte die entsprechenden Musiker zusammen.

Alben

  • At Vance

    Offizielle Homepage.

    http://www.at-vance.com
  • At Vance@MySpace

    Ride my sky, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/atvance

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