Porträt

laut.de-Biographie

Young Thug

Wer wissen will, aus welcher Quelle Money Boy seit 2013 seine Inspiration schöpft, muss sich neben Migos vor allem Young Thug anhören. Der 1991 als Jeffrey Williams geborene Rapper ist nicht nur eines der Gesichter des neuen Atlanta-Sounds, sondern auch der lebende Beweis dafür, dass sich die Trap-Welle aus dem Süden der USA immer noch aufbaut, anstatt zu brechen.

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"I Came From Nothing" nennt Young Thug 2011 sein erstes Mixtape - wohl mit der Vorahnung, dass sich sein Leben bald gewaltig ändern wird. Zurecht, wie die Unterschrift bei Gucci Manes 1017 Brick Squad Records wenig später zeigt.

Wirklich bekannt wird sein wirrer Style aus hektischen Trap-Beats, aufreizend repetitiven Hooks und bis zur Unkenntlichkeit mit Autotune verzerrten Gesangspassagen aber dank seiner Single "Stoner". Die findet in Europa kaum Beachtung, schafft in den USA aber immerhin den Sprung auf Platz 47 der Billboard Charts.

"1017 Thug", das erste Mixtape, das YT über Gucci Manes Label veröffentlicht, findet aber längst nicht nur in den Charts Gehör. Zahlreiche amerikanische Musik-Magazine führen das vierte Tape des damals gerade 22-Jährigen in ihren Jahresbestenlisten und ernennen ihn neben Migos zum neuen Leader der Atlanta-Trap-Szene.

Seinen größten Hit verzeichnet Young Thug jedoch als Gastrapper. Schon die Zusammenarbeit mit Waka Flocka Flame, Rich Homie Quan, Migos und Gucci Mane gestaltet sich für ihn äußerst ertragreich, zum wahren Mega-Erfolg wird aber seine gemeinsame Single "Hookah" mit Tyga, die allein auf Youtube schnell über einhundert Millionen Klicks verzeichnet.

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Future & Young Thug Super Slimey
Als würde man Öl auf Wasser kippen.

Kein Wunder, dass den Thugger gleich mehrere Labels gleichzeitig jagen. Neben Management-Deals mit Birdmans Cash Money Records, angeblichen Unterschriften bei 300 und Mass Appeal Records und Veröffentlichungen über weitere Plattenfirmen bleibt er aber hauptsächlich bei Gucci Manes 1017 Brick Squad unter Vertrag.

Dort plant er auch das Release seines Debüt-Albums. Dass er dieses ausgerechnet "Tha Carter VI" nennen will, erklärt er mit der großen Bewunderung für sein Vorbild Lil Wayne: "Er hat Teil I bis V gemacht, ich würde gerne Teil VI bis X machen", verrät er in einem Interview. Denn für den Mann, den so viele als den neuen Lil Wayne bezeichnen, bleibt eben genau dieser sein Idol.

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