Porträt

laut.de-Biographie

Wolves Like Us

Wer innerhalb eines Jahres eine Band gründet, ein Album herausbringt und gleich mit verwandten großen Bands auf Tour geht, muss entweder verdammt gut sein oder schon vorher Kontakte geknüpft haben. Auf die Norweger von Wolves Like Us trifft beides zu.

Aus vier verschiedenen Formationen (JR Ewing, Amulet, Infidels Forever, Silver) stammend kommen Lars Kristensen (Gesang, Gitarre), Torgeir Kjeldaas (Bass), Espen Helvig (Gitarre) und Jonas Thire (Drums) zusammen und gründen 2010 ihre neue Band. Es geht gleich rund: Die Jungs aus Oslo spielen mit Kvelertak, Gallows, Purified In Blood und Blood Command.

Anfang 2011 unterschreiben sie einen Vertrag bei Prosthetic Records und bringen im Mai des selben Jahres ihr Debüt "Late Love" heraus. Es folgen Touren mit Kvelertak und Junius. Zeit zum Ausruhen bleibt den vier Jungs also nicht.

Mitte 2013 hauen sie eine kleine EP unters Volk, auf der unter anderem ein Quicksand-Cover vertreten ist: "Too Official". Mit demselben Produzenten, Mike Hartung, nehmen sie auch ihr zweites Album "Black Soul Choir" auf, das Anfang 2014 erscheint.

Stilistisch orientiert sich das Quartett am Post-Hardcore von Hot Water Music und dem grungigem Soul von den Afghan Whigs. Es geht also düster, dreckig und punkig zur Sache. Sänger Kristensen rotzt mit heiserer Stimme über kratzige Punkrock-, vertrackte Postrock- und fette Hardcore-Riffs.

"Obwohl wir einen leichten melodischen Anstrich haben, teilen wir alle die Leidenschaft für Hardcore, Metal und Hardrock", fasst Drummer Thire den Sound zusammen.

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Wolves Like Us - Late Love: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Late Love

Kritik von Andreas Dittmann

Späte Liebe? Eher Liebe auf den ersten Blick. (0 Kommentare)

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Di 22.04.2014 Berlin (Cassiopeia)

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