Porträt

laut.de-Biographie

Valery Gore

Mit ihrem berühmten Namensvetter Martin Gore hat sie nichts gemein. Valery Gore stammt aus dem kanadischen Toronto, wo sie schon in jungen Jahren ihr Talent am Piano zur Schau stellt. In Ridgeway, einem kleinen Kaff in Ontario, absolviert sie als Achtjährige die ersten Klavierstunden, paukt Bach-Fugen und spielt schon bald darauf alleine auf Schulveranstaltungen Vanderbeek und Chopin vor 400 Mitschülern, während Vater Gore das Treiben stolz vom Zuschauerraum aus mitfilmt.

Später studiert Valery Jazz-Piano am Humber College und setzt sich auch intensiv mit dem Pop- und Soulgenre auseinander. Auch die Bühnen der Umgebung sind nicht mehr lange vor ihr sicher und ehe sie es sich versieht, teilt sie u.a. mit Rockröhre Tracy Bonham die Bretter. Ende 2005 tourt sie mit der Cellistin Jorane an der amerikanischen Westküste. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum sorgt in den College Radios ihrer Heimat schon kurz nach der Veröffentlichung 2005 für Furore.

Die musikalischen Einflüsse Gores reichen von Tori Amos über Singer/Songwriter wie Ben Folds und Rufus Wainwright bis hin zur Stimmenexotin Björk. Dabei bleibt der Sound dennoch eigenständig. Melancholie und Freude, verbunden mit einem gesunden Schuss Sarkasmus in den Texten bilden die Eckpfeiler ihrer Songs.

Gores strukturell artistisch angehauchte Kompositionskunst zeigt sich besonders im Song "Delorla", einem eingängigen wie kruden Stück Piano-Folk. "Dancing" kann dagegen als klassisches Beispiel einfühlsamen Piano-Songwritings herhalten. Während ihr Debütalbum im Herbst 2006 in Teilen Europas erscheint, sitzt die Künstlerin bereits wieder an neuen Songs, die Anfang 2007 das Licht der Welt erblicken sollen.

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