Porträt

laut.de-Biographie

The Project Hate MCMXCIX

Kenth Philipson, auch bekannt als Lord K. Philipson, und Jörgen Sandtröm kennen sich schon seit Jahren, als sie 1998 in Ørebro zusammen The Project Hate MCMXCIX ins Leben rufen. Zu der Zeit sind beide schon lange keine Unbekannten mehr in der schwedischen Death Metal-Szene.

Kenth war nicht nur Redakteur des legendären Hypnosia Magazins, sondern spielte auch schon bei God Among Insects und tourte mit Dark Funeral oder Grave. Bei Letzteren growlte Jörgen die ersten drei Alben ein und übernahm später bei Entombed den Bass. Mit der Hilfe von Dan Swanö (Nightingale/Ex-Edge Of Sanity) schrauben sie noch im Gründungsjahr ihr erstes Demo zusammen und landen damit einen Deal bei Massacre Records.

Das Debüt "Cyber Sonic Super Christ" erscheint Anfang 2000 und zeigt, dass das Duo mittlerweile zum Trio angewachsen ist. Mit Mia Ståhl holten sie eine Sängerin ins Boot, deren klare Stimme die Growls von Jörgen kontrastiert. Musikalisch bewegen sich die drei allerdings nicht im erwartbaren Gothic Metal, sondern mischen neben Death Metal auch Industrial und Trip Hop-Elemente in ihren Sound.

Trotz positiver Reviews ist die Scheibe, genau wie das 2001 folgende "When We Are Done, Your Flesh Will Be Ours" nur schwer zu bekommen. Entsprechend unzufrieden ist die Band mit der Arbeit des Labels. Da das Trio auch live in Erscheinung treten möchte, holen sie sich mit Petter S. Freed (2 Ton Predator) einen Livegitarristen dazu, der schnell fest bei The Project Hate einsteigt.

Als der Deal mit Massacre endlich ausläuft und sie spaßeshalber die Livescheibe "Killing Hellsinki" veröffentlichen, steht mit "Dominate, Congregate, Eliminate" das nächste Studioalbum an. Darauf debütiert die neue Sängerin Jonna Enckell, die Mias Platz eingenommen hat. Mit der Veröffentlichung von "Armageddon March Eternal (Symphonies Of Slut Rists)" wächst das Line-Up 2005 weiter an, denn Michael Håkansson (Ex-Engel/Evergrey) übernimmt den Bass.

Der nächste logische Schritt ist also, mit einem echten Drummer zu arbeiten und so kommt Michaels Engel-Kollege Daniel 'Mojjo' Moilanen ins Gespräch. Sein Spiel kommt dem 2007 erscheinenden "In Hora Mortis Nostræ" deutlich zu Gute. Gitarrist Petter packt nach der Scheibe seine Koffer und gibt an Anders Bertilsson ab und auch Mojjo muss die Sticks schließlich aus Zeitgründen Thomas Ohlsson in die Hand drücken.

Obwohl er erst 2010 offiziell nicht mehr zur Band gehört, hat Basser Michael bereits mit "The Lustrate Process" von 2009 nichts mehr zu tun. Überhaupt wird das Line-Up nach der Scheibe deutlich durcheinander geschüttelt. Allein Kenth und Jörgen sind nach wie vor mit von der Partie. Neu dabei ist nun Vomitory-Drummer Tobben Gustafsson, mit dem Jörgen und Kenth auch bei Torture Division spielen.

Für den weiblichen Gesang sorgt mittlerweile die Portugiesin Ruby Roque (Witchbreed), die ihren Einstand auf dem Anfang 2011 erscheinenden "Bleeding The New Apocalypse (Cum Victriciis In Manibus Armis)" feiert.

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