Porträt

laut.de-Biographie

The Man-Eating Tree

Nach dem Ende von Sentenced 2006 zieht sich Drummer Vesa Ranta zunächst aus dem aktiven Musikgeschehen zurück und konzentriert sich auf sein Klamottenlabel Northern Tribe.

Allerdings juckt es ihn doch irgendwann wieder in den Fingern. Zusammen mit seinem ehemaligen Sentenced-Kollegen Miika Tenkula, dem Poisonblack-Klampfer Janne Markus und Basser Mikko Uusimaa will er 2009 noch einmal einen Anlauf wagen. Leider kommt es mit Miika nur zu einer einzigen Probe, ehe der Gitarrist tragisch stirbt.

Schon kurz davor, alles wieder hinzuschmeißen, weil sich auch kein Sänger finden lässt, bekommt Vesa schließlich von einem Bekannten den Link zur Homepage der Band Fall Of The Leafe. Deren Sänger Tuomas Tuominen ist genau das, was sich Vesa und Miika vorgestellt hatten. Der Mann scheint im Gegenzug tatsächlich an der neuen Band interessiert zu sein. Mit der Embraze-Keyboarderin Heidi Määttä ist das Line-Up im Frühjahr 2009 perfekt.

Die ersten Proben laufen toll. Schon bald ist das Debütalbum in Arbeit. Dazu arbeiten sie mit Vesas alten Bektannten Hiili Hiilesmaa zusammen, der auch schon HIM oder Amorphis produziert hat. Auch die Kontakte zu Century Media Records sind nach wie vor gut. So erscheint dort das Debüt "Vine" Ende September 2010.

Musikalisch ist die Band irgendwo zwischen Opeth, Katatonia oder Ghost Brigade einzuordnen. Ohne viel Zeit zu verschwenden, arbeiten die Finnen direkt an neuen Songs, die noch eine Spur fragiler und atmosphärischer, als das Debüt ausfallen.

Janne scheint derweil mehr Freude an The Man-Eating Tree zu haben, als an Poisonblack und packt bei Letzteren seine Koffer. Während des Songwritings zum nächsten Album stellt er fest, dass er zunehmen für zwei Gitarren komponiert und so holen sie sich Antti Karhu als zweiten Mann an der Gitarre ins Line-Up. Der komponiert auf dem Ende November 2011 erscheinenden Album "Harvest" bereits mit und ist auch bei den Songs des Debüts eine echte Bereicherung.

Alben

The Man-Eating Tree - Harvest: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2011 Harvest

Kritik von Michael Edele

Doom Metal, zerbrechlich, schwermütig und einfach schön. (0 Kommentare)

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