Porträt

laut.de-Biographie

Terrence Dixon

Die großen Drei des Detroit Techno sind bestens bekannt. Neben Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Produzenten, die den Sound der Stadt prägen. Einer von ihnen ist Terrence Dixon mit seinem minimalistisch, futuristischen Techno-Tracks, die irgendwo zwischen dem loopigen Sound von Robert Hood und dem Athmosphärischen in den Tracks von Juan Atkins verortet werden können.

Seine ersten Releases erscheinen Mitte der 90er Jahre, auf dem vom ebenfalls in Detroit ansässigen Produzenten Claude Young betriebenen Label Utensil Records. Der gehört in jenen Tagen zu den bekanntesten DJs und Produzenten aus Detroit, was auch sein 1996, aufgenommener Beitrag zur DJ-Kicks-Compilation-Reihe des Berliner Labels Studio !K7 dokumentiert. Ende der 90er Jahre entwickelt sich die Verbindung Detroit-Deutschland zu einer immer wichtigeren Lebensader für den künstlerischen Output von Terrence Dixon.

1998 schlagen sich die guten Beziehungen zu Andy Vaz in mehreren Releases für dessen Label Background nieder. Eine Beziehung, die auf gegenseitiger Wertschätzung beruht, schließlich ist auch Andy Vaz mit seinen minimalistischen, loop-basierten Tracks in einem ganz ähnlichen Fahrwasser unterwegs wie Terrence Dixon. 2007 lassen die beiden die ihre Beziehung mit Dixons zweitem Album "Train Of Thought" auf Vaz' Yore Records Label, wo auch andere Detroit-Künstler wie Rick Wade und Patrice Scott zu finden sind, wieder aufleben.

Gleichzeitig unterhält Terrence Dixon mit Population One ein künstlerisches Alias, das er seit 1994 für einen Teil seiner Produktionen verwendet. Nach zwei Releases auf Youngs Utensil ermöglicht im Techno Godfather Juan Atkins die Veröffentlichung von zwei Maxis auf seinem Kultlabel Metroplex. Danach lässt Terrence Dixon Population One für gute zehn Jahre ruhen, bis er 2007 beim niederländischen House-Label Rush Hour mit neuen Tracks am Start ist.

Dixons gefeiertes Debütalbum erscheint schon einige Jahre zuvor auf Tresor Records unter dem Titel "From The Far Future" und gilt vielen Kritikern als Detroit-Meilenstein. "'From The Far Future' is all about respecting those who came before me, respecting the art of pure Techno, taking bits and pieces of what's old and making it new once again", sagt Terrence Dixon selbst über seinen im Jahr 2000 erscheinenden Longplayer. Das Konzept sich am reichen Techno-Erbe von Detroit zu bedienen und es in etwas neues zu übersetzen, erfährt 2012 mit dem Album "From The Far Future Pt. 2" seine Fortsetzung, wiederum auf Tresor.

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