Porträt

laut.de-Biographie

Superleutnant

In Berlin hält man zusammen und teilt sich gerne mal den Übungsraum mit Gleichgesinnten. Im Stadtviertel Friedrichshain proben Superleutnant gemeinsam mit lokalen Lieblingsbands wie Pracht, Britta und Patroullie. Selbst Herr Dirk von Lowtzow gibt sich dort die Ehre. Seit 2002 arbeiten Sigrid Herrenbrück (Gesang, Bass), Jan Peter John (Gitarre, Gesang), Daniel Kluge (Schlagzeug, Gesang) und Olaf Langner (Gitarre, Orgel) an den Liedern für ihre Powerpop-Karriere. Lange Zeit bevor die Helden das Land regieren.

Die Superleutnant-Musik wird als "kitschiger Krach mit melodiösen Verschlingungen" bezeichnet. In der Vorgängerband Wow & Flatter bediente man sich noch der englischen Sprache. Auf der Welle der neuen deutschen Pop-Fröhlichkeit wechselt Bassistin Sigi bei Superleutnant in ihre Muttersprache und singt Geschichten aus dem Leben.

"Der Sound geht ins Ohr und ans Herz. Denn Superleutnant fabrizieren die Art von Songs, bei denen man sofort das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen", so bezeichnet die Presse die Klänge aus Berlin. Zahlreiche Singles werden produziert und rotieren regelmäßig auf Radio Fritz. Auf "Pop '04", einer internen Veranstaltung des Senders, wählt die Jury aus 250 Demos fünfzehn aus und stellt sie ihrem Publikum vor, darunter auch die gut gelaunten Melodien von Superleutnant.

Mit Ironie und Leichtigkeit überleben die Texte den alltäglichen Wahnsinn des Lebens. Eine neue deutsche Welle schwappt mit Wir sind Helden, Juli oder Klee übers Land. Der kommerzielle Erfolg zahlreicher Indie-Bands aus dem Proberaum von nebenan geht weiter.

Gitarre und Bass schlagen wild durcheinander, während das Schlagzeug den schrägen Rhythmus ordentlich unterstützt. Zahlreiche Clubs der Stadt (von Mudd und Frannz Club, Kalkscheune, Magnet Club bis hin zum legendären Rio und dem Roten Salon) werden gerockt. Als Support haut man bereits der Braut ins Auge und tanzt fröhlich mit Samba durch die Nacht.

Zum Sommerbeginn 2004 entstehen weitere Songs, die das Berliner Quartett im italienischen Landhaus des Schauspielers und Musikers Ulrich Tukur aufnehmen darf. Ein Jahr später reißen sich die ersten Fans um das Debüt "Gib Her!".

"Schöner Als Die Weisheit" heißt der zweite Beitrag zur Völkerverständigung von Sigi und ihren Mannen. Tribute und Wiederbelebungen mit Bands wie Arctic Monkeys, Kaiser Chiefs oder Bloc Party funktionieren in anderen Ländern doch auch. Warum nicht auch bei uns? Das Abenteuer (Über-)Leben in der Hauptstadt bleibt spannend.

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