Porträt

laut.de-Biographie

Stonegard

Bereits seit 1997 treiben sich Sänger/Gitarrist Torgrim Torve, Klampfer Ronny Flissundet sowie die Gjerde-Brüder Håvard (Bass) und Erlend (Drums) in der norwegischen Szene rum. Zu Beginn bleiben sie musikalisch mehr oder weniger im traditionellen Heavy Metal verankert, doch im Laufe der Jahre wird ihr Sound härter und dunkler.

Da die Musikszene in skandinavischen Ländern traditionell viel massiver unterstützt und gefördert wird als im Rest Europas, bekommen Stonegard auch ohne Label im Rücken über die Internetplattform NRK Urørt Aufmerksamkeit. Mit ihrer dort eingerichteten Page gelangen sie schließlich an einen Deal mit dem englischen Label Candlelight Records.

Das Debüt "Arrows" erscheint 2005. Zwar unterstellt eine Kritikerin, Stonegard wäre "nur eine Hippie-Band auf der Suche nach Sex", aber das dürfte auf viele Bands zutreffen.

Dabei zieht der Hippie-Vergleich noch nicht mal, da die Jungs sich entschieden gegen Drogenmissbrauch einsetzen. Unter dem Motto "More Metal To The People" gründen ein paar Fans etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung des Debüts den offiziellen Fanclub Skull Army.

2006 legen Stonegard auch mit dem Zweitling "From Dusk Till Doom" nach. Musikalisch geben sie sich noch breiter gefächert als auf dem Debüt. Von rasenden Geschwindigkeiten im Bereich des Black Metals bis hin zu zähen Doom Songs haben sie alles dabei.

In ihrer Heimat erlangen sie Popularität, ihre Videos laufen im TV. Auch live haben sie mit den ganz Großen gespielt und für Bands wie Black Sabbath, Slipknot, Motörhead oder System Of A Down eröffnet. Um aber auch im europäischen Ausland etwas zu erreichen, nehmen sie die Gitarrenspuren der Scheibe mit Daniel Berstrand (Meshuggah, In Flames) nochmal auf und lassen die Scheibe von Ted Jensen (Machine Head) mastern.

Über das norwegische Label Indie Recordings liegt "From Dusk Till Doom" in überarbeiteter Form und mit neuem Cover ab Anfang September 2008 auch in hiesigen Regalen. Im September spielen sie auch mit den Kumpels von Audrey Horne einige Gigs, bevor im November die erste Europatour mit Enslaved und Krakow folgen soll. Überraschenderweise ist aber Mitte Oktober Schluss mit lustig, denn die Band löst sich sang- und klanglos auf.

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