Porträt

laut.de-Biographie

Stone Raiders

Mit den Stone Raiders (anfangs noch Black Stone Raiders) ist eine weitere Superband geboren. Zwar sind die Namen der Musiker der breiten Masse eher nicht geläufig. Gesehen oder gehört hat zumindest einen der drei Musiker quasi jeder schon einmal. Gemeinsam spielen sie eine wilde Mischung aus Rock, Blues, Funk und Jazz.

Da wäre Jean-Paul Bourelly, ein begnadeter Gitarrist, dessen Spiel und Stimme oft stark an Jimi Hendrix erinnern. Sein Solo-Debüt "Jungle Cowboy" erscheint im Jahr 1987. Er arbeitet in der Vergangenheit unter anderem mit Miles Davis, Rod Stewart, Jack Bruce oder Terry Bozzio zusammen.

Hinzu stößt Bassist Darryl Jones, sein alter Freund aus Teenager-Tagen in Chicago. Dessen Gesicht dürfte den meisten vertraut anmuten, da er sich über mehrere Jahre bei Tourneen der Rolling Stones einen Namen gemacht hat. Hier tritt er in die Fußstapfen des 1994 gefeuerten Bill Wyman. Er arbeitet aber auch mit Sting, Peter Gabriel und wiederum Miles Davis zusammen.

Das Trio komplettieret Schlagzeuger Will Calhoun, der Mann aus der Bronx mit den zwei Grammys. Das Mitglied von Living Colour zählt zu den Besten seines Fachs. Sein Spiel ist auch auf Aufnahmen von B.B. King, Harry Belafonte, Wayne Shorter oder Public Enemy zu hören.

Nachdem die Stone Raiders 2011 ihre ersten gemeinsamen Auftritte bestreiten, erscheint im Folgejahr auf Yellowbird Records das Debüt "Truth To Power".

Supergroups ist in aller Regel kein langes Leben beschert. Nach dem energiegeladenen Erstling bleibt nur zu hoffen, dass dies bei den Stone Raiders anders aussieht.

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