Porträt

laut.de-Biographie

Sharam Jey

Köln als Synonym für minilistischen Techno kennt man seit der Kompakt-Erfolgsstory rund um die Welt. Daneben blühen dort aber auch andere Spielarten elektronischer Musik. Breakbeat genauso wie House oder Electro. Einer der in seinen DJ-Sets gerne zwischen den Genres hin und her pendelt, ist der Kölner Sharam Jey. Auch als Produzent und Labelbetreiber folgt er dieser Philosophie und genießt deshalb nicht zuletzt in Großbritannnien großes Ansehen.

2005 nimmt er mit der britischen DJ-Legende und Ex-Underworld-Mitglied Darren Emerson die Doppel-Mix-Compilation "Underwater Episode 4" auf. Zudem führen Jey seine Bookings häufig auf die Insel. Angefangen hat die musikalische Laufbahn des Kölners jedoch als Sänger in einer Rockband. Später treten Plattenspieler und Mischpult an die Stelle des Mikrofons. Als Anfang der 90er House und Techno groß im Kommen sind, gibt es kein zurück Mehr. Elektronische Tanzmusik ist fortan der Haupt-Lebensinhalt von Sharam Jey.

Solo und mit dem Projekt Three N One veröffentlicht er ab Mitte der 90er regelmäßig. Mit dem Remix des Trance-Klassikers "Café Del Mar" von Energy 52 landen Three N One 1997 einen weltweiten Clubhit, der es 2001 in die Mixmag-Liste der besten Dance-Tracks aller Zeiten schafft. Während seine Fans in den folgenden Jahren weiter auf ein Artist-Album von Sharam Jey warten müssen, geben internationale Topstars wie Moby, Faith No More, Warren G, Faithless oder Mylo Remixe beim Kölner in Auftrag.

Zudem erscheinen zahlreiche Produktionen von Jey auf Labels wie Four Twenty oder Ink Records. 2001 ruft er mit King Kong Records außerdem noch seine eigene Veröffentlichungsplattform ins Leben. Für Mix-Compilations wie "Battle Of Senses" 1998 oder "Afterdark Volume Two" 2006 lässt sich Jey regelmäßig ins Plattenköfferchen blicken. Detroit-Techno, Minimal, Electro, House und Breaks finden sich hier in einem Set.

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